Herbst-Chrysantheme

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Name Dendranthema
Wuchshöhe Bis 90 cm
Blätter Alle Arten besitzen tief eingeschnittene Blätter und zahlreiche, in Rispen angeordnete Blütenköpfe, deren Farben von bronzen, bernsteinfarben, goldbraun, goldgelb bis dunkelkarminrot, rostrot und rosa bis schneeweiß reichen.
Blüten Von ungefüllt bis ballförmig reicht die Palette der Blüten in allen Farbtönen außer Blau und Violett.
Blütezeit August bis November
Standort Die Stauden gedeihen auf jedem durchschnittlichen Gartenboden an einem sonnigen bis absonnigen, warmen Platz. Günstig ist eine durch Mauern oder Gehölze geschützte Stelle.
Pflege Damit sie reichlich blühen, werden sie jährlich mit Kompost oder verrottetem Stallmist gedüngt. Stutzt man sie im Frühjahr etwa um ein Viertel bis ein Drittel in der Gesamtlänge, werden sie kräftiger. Nach der Blüte werden die Stängel abgeschnitten und zur winterlichen Abdeckung benutzt. Eine Laubdecke sollte man als Winterschutz nicht aufbringen, da sich darunter leicht Krankheitserreger ausbreiten können. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Teilung oder durch Grundstecklinge. Chrysanthemen zählen zu den haltbarsten Schnittblumen für die Vase. Sie werden geschnitten, wenn die Blüten sich gerade voll geöffnet haben. Die oft etwas verholzten Stängel werden tief und schräg angeschnitten, damit die Blumen genügend Wasser aufnehmen können.
Besonderheiten „Zierde des Herbstes“ und „goldene unter den Blumen“ sind nur einige Attribute, mit denen die Chinesen ihre Bewunderung für diese Pflanze ausdrücken. Sie gilt in Japan und China als Symbol der Stärke.

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Herbst-Aster

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Name Aster
Wuchshöhe Bis 70 cm
Blätter Verzweigte Stängel, die wie die Blätter zart behaart sind.
Blüten Die Blütenfarben reichen von lavendelblau über blauviolett bis rosa, gemein haben alle eine gelbe Mitte.
Blütezeit Juli bis September
Standort Sonnig
Pflege Im Sommer benötigen sie reichlich Wasser. Alle Asternarten kann man problemlos im März/April durch Teilung vermehren. Sie breiten sich schnell durch Ausläufer aus. Am schönsten sind sie im Alter von 10 bis 12 Jahren.
Besonderheiten Die Myrtenaster wird bis zu 100 cm groß, ist stark verzweigt mit feinem Laub und ihre zahlreichen kleinen Köpfchen haben weiße Zungenblüten und braungelbe Scheibenblüten.

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Herbst-Anemone

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Name Anemone jap., Windröschen
Wuchshöhe Bis 100 cm
Blätter Dreiteiliges, stark gesägtes Laub.
Blüten Gleichen zarten Porzellanschalen und kommen in Rosa, Rot oder Weiß daher.
Blütezeit August bis Oktober; sas heimische „Große Windröschen“ zeigt seine weißen, ähnlich geformten Blütenschalen bereits im Frühsommer.
Standort Die Staude bevorzugt einen halbschattigen, absonnigen oder auch schattigen, kühlen Platz. Das Große Windröschen dagegen liebt sonnige bis halbschattige, warme Plätze. Die Pflanze benötigt keinerlei Pflege und wächst ungestört am besten. Auch die Herbstanemonen sind am richtigen Standort pflegeleicht.
Pflege Bei Trockenheit sollten sie gewässert werden. In rauen, schneefreien Lagen sollte man vor allem Jungpflanzen mit einer vor Frost schützenden Decke aus Laub oder Reisig versehen. Die Vermehrung erfolgt am besten über Wurzelschnittlinge, die im Spätherbst gewonnen werden. Bei Aussaat sollte beachtet werden, dass es Kaltkeimer sind. Das Große Windröschen keimt dagegen sehr leicht und wird durch Samen vermehrt. Tipp: Auch zur Fruchtzeit sind Herbstanemonen sehr reizvoll. Die kleinen Nussfrüchte sind von einem watteartigen Flaum umgeben und werden durch den Wind verbreitet.
Besonderheiten Alle Anemonenarten sind schwach gifitg! Ihr Saft enthält das Alkaloid Protoanemonin, das Reizungen an Haut und Schleimhaut verursacht.

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Sonnenbraut

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Name Helenium
Wuchshöhe Bis 100 cm
Blätter Kräftige Stängel, die dicht mit elliptischen bis lanzettlichen Blättern besetzt sind. Sie sind ganzrandig oder leicht gezähnt.
Blüten An den reichverzweigten Stängelenden stehen zahlreiche Blüten in lockeren Doldentrauben. Die einzelnen Blütenköpfchen bestehen aus Scheibenblüten, die eine kugelig aufgewölbte Mitte bilden. Umgeben von einem Kranz aus breiten Strahlenblüten, deren warmes Farbenspiel die Sonnenstrahlen des Sommers und des Herbstes widerzuspiegeln scheint. Das Farbenspiel der Staude reicht von goldenen über bronzefarbenen bis hin zu samtroten Tönen. Während der langanhaltenden Blütezeit sind die Pflanzen wertvolle Futterquellen für Bienen.
Blütezeit Juli bis Oktober
Standort Benötigen einen sonnigen Standort. Am besten kommen sie auf Beeten und am Gewässerrand zur Geltung, am besten in größeren Gruppen aus verschiedenen Sorten.
Pflege Bei Trockenheit müssen die Pflanzen intensiv gewässert werden. Die hohen Sorten sind nicht immer standfest und benötigen daher eine Stütze. Man kann sie aber auch im Frühsommer auf die Hälfte einkürzen, dann bleiben sie niedriger und standfester, blühen dafür aber später. Im Frühjahr sollten sie mit Kompost gedüngt werden, damit sie reichlich Blüten ansetzen. Die Vermehrung der Staude erfolgt im Spätherbst oder Frühling gut durch Teilung, da der Wurzelstock leicht zerfällt. Grundständige Stecklinge eignen sich ebenfalls zur Vermehrung.
Besonderheiten Die unermüdlich und üppig blühenden hohen Stauden zählen zu den wichtigsten Spätsommerblühern im Garten.

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Lampenputzer

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Name Pennisetum, Federborstengras
Wuchshöhe Bis 100 cm
Blätter Die feinen zierlichen sommergrünen, harten Blätter sind schmal und graugrün und bilden gleichmäßige fontänenartige Horste. Die Blätter werden etwa 80 cm lang und hängen an den Spitzen leicht über.
Blüten 60 cm lange Blütenstiele tragen Blüten in wolligen Ähren, deren Borsten sich erst weiß, dann rosa färben.
Blütezeit Juli bis September
Standort Federborstengras ist ein Bewohner sonniger und feuchter Standorte, der aber windgeschützt sein sollte, damit die Blütenstiele nicht abknicken.
Pflege Ein Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Trockenheit wird nicht so gut vertragen. Zur Vermehrung werden die Stauden im April oder Mai geteilt.
Besonderheiten Das Federborstengras ist eine sehr beliebte und verbreitete Staude in den Gärten. Die dekorativen Fruchtstände schmücken nicht nur den Garten, sie werden auch sehr gerne für Schnittblumensträuße oder für Trockengestecke verwendet.

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Chinaschilf

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Name Miscanthus sinensis, Silberfahnengras
Wuchshöhe Bis 350 cm
Blätter Das schilfartige Gras bildet dichte Horste mit lang überhängenden Blättern.
Blüten Silbrig-weiße Blütenstände
Blütezeit Da die Blüte in den September bis Dezember fällt, kann man sie bei uns nur in milden Wintern erwarten.
Standort Wichtig ist, das Chinaschilf auf einen tiefgründigen, durchlässigen Boden gepflanzt wird, der nicht unbedingt feucht sein muss. Die meisten Arten lieben jedoch die Nähe zu einem Teich. Alle Arten stehen gerne in der Sonne, nehmen aber auch mit einem leicht beschatteten Platz vorlieb.
Pflege Einige Sorten wuchern sehr stark. Zur Vermehrung teilt man ältere Stauden mit einem Spaten durch.
Besonderheiten Die Staude ist für Wassermotive geradezu eine ideale Pflanze, aber auch sonst ist sie jedem zu empfehlen, der viel Platz in seinem Garten hat. Die große Staudenpflanze mit den auffälligen Blütenständen ist auch als Schnittpflanze geeignet.

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