Wenn bald Bauarbeiter mit der Gießkanne über die Baustelle laufen, liegt das nicht daran, dass sie zum Gärtner umgeschult haben. Eine trockene Mörtelplatte soll die Maurerkelle ablösen. Das ist zumindest der Plan von Maxit.

mauern-giesskanne

Foto: Franken Maxit

„maxit mörtelpad“ heißt die Alternative zum herkömmlichen Mauermörtel, die auf der Bau2015 vorgestellt wurde. Das Mörtelpad besteht aus einem trockenen Leichtdünnbettmörtel, Glasfasergewebe und einem wasserlöslichen Schmelzkleber. Und die Gießkanne sorgt dafür, dass der Mörtel seine Arbeit aufnehmen kann.

Der Hersteller verspricht eine einfach Handhabung ohne Schmutz, kaum Ausschuss und keine dreckigen Werkzeuge. Die Mörtelplatten werden in der Größe der Mauersteine geliefert und können bei Bedarf noch mit dem Teppichmesser angepasst werden. Der Maurer kann sich ganz auf das konzentrieren, für das er da ist – das Herstellen hochwertiger Mauern.

Mörtelplatte schneiden

Foto: Franken Maxit

Die Kosten sollen im Vergleich zum Frischmörtel geringer ausfallen, zumindest verspricht Maxit eine Verbesserung des Preis- und Zeitaufwands. Und die bauphysikalischen Eigenschaften sollen mindestens so gut wie bei konventionellem Dünnbettmörtel sein. Die Mörtelpads werden palettenweise auf die Baustelle geliefert und können problemlos eingelagert werden.

Das ist immerhin ein Fortschritt zur herkömmlichen Lösung, bei der der Mörtel stets frisch angemischt werden muss. Allerdings können Reste nicht am nächsten Tag weiterverwendet und müssen entsorgt werden. Müllvermeidung ist mit den neuen Mörtelpads also angesagt. Nun müssen sich nur noch die Bauunternehmer für die neue Art des Mauerns begeistern lassen. Sie sind mitunter doch eher konservativ eingestellt und sehen Neuerungen eher skeptisch entgegen.

Mehr Informationen unter Franken Maxit.