Zimmertüren kaufen – darauf ist zu achten

Zimmertüren sollen gut aussehen, die Heizungswärme im Raum behalten und einen guten Schallschutz bieten. Damit das alles möglich ist, müssen verschiedene Eigenschaften vorhanden sein. Worauf es beim Kauf einer Zimmertür ankommt, erfahren Sie in diesem Beitrag. Lernen Sie die verschiedenen Materialien und unterschiedliche Türarten kennen.

Welche Zimmertür?
  • Save

Das erwartet Sie in diesem Beitrag

1. Achten Sie auf das Innenleben einer Zimmertür

Sowohl glatte als auch Rahmen-Innentüren haben eine Füllung, welche ganz entscheidend für eine hohe Qualität ist. Besteht der Innenraum der Türe aus einer Waben- oder Verbundstruktur, ist das häufig ein Zeichen für niedrigen Qualität, dafür sind diese Modelle aber sehr preisgünstig und leicht.

Besser sind Füllungen Röhrenspanstreifen oder Röhrenspankern. Letztere bestehen auf vollflächigen Spanplatten mit ausgehöhlten Röhren. Diese sind sehr stabil und dämmen gut. Vollspan ist für hohe Ansprüche geeignet, und wird beispielsweise bei Eingangstüren eingesetzt.

Das macht diese Türen dann natürlich auch relativ schwer. Darüber hinaus gibt es noch Massivholz Füllungen, welche man vor allem bei Landhaustüren findet. Wichtig ist natürlich auch der Preis, je besser eine Türe gedämmt ist, desto teurer ist diese in der Regel.

Hier erfahren Sie mehr über die verschiedenen Innenleben von Türen

2. Wählen Sie die richtige Größe

Es gibt Tabellen, in denen die wichtigsten DIN-Maße für Türen aufgelistet sind. Diese Abmessungen sollte man bereits beim Bau beachten, kann später keine Standardtüre eingesetzt werden, sorgt dies für weitere Kosten, die man sich einfach ersparen kann. Die Türenexperten von Montario haben solche Vorgaben immer im Blick und stehen auch beratend zur Verfügung. 

Ganz generell gilt natürlich, dass Sie das zur Türöffnung passende Maß für die neue Zimmertür im Blick haben. Wollen Sie nur das Türblatt austauschen, ist das umso wichtiger, damit hinterher alles passt. Dann brauchen Sie die neue Zimmertür einfach nur in die alte Zarge einhängen.

Hier erfahren Sie mehr über die Maße von Türen

3. Wählen Sie das richtige Material

Eine Türe für den Wohnraum kann aus eigentlich allen Materialien bestehen. Am häufigsten wird sich aber immer noch für Holz entschieden. Ebenfalls im Trend liegen Kunststofftüren, Buche, Eiche und Fichte werden aber weiterhin bevorzugt.

Es gibt auch Mischvarianten, bei denen der Rahmen aus Kunststoff besteht und das Inlett aus echtem Holz. Vor allem in Räumen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit bieten sich Kunststofftüren an oder aber Holz mit einer Kunststoffbeschichtung.

Diese können gut gereinigt werden und verändern nicht die Struktur oder Beschaffenheit durch Nässe und Temperaturschwankungen.

Kunststoff, Holz oder Lack – was soll ich nehmen?

Natürliche Holztüren vermitteln pure Natur und sind ein echter Hingucker. Allerdings sollten diese trotzdem mit einer Lasur überzogen werden, damit die Oberfläche der Türe geschützt wird. Meist sind die Türen lackiert, das kann ein farbloser Lack sein, dann ist die Maserung weiter zu sehen. Wollen Sie es lieber farbig haben, ist das ebenfalls mit Lack möglich.

Kunststoff strahlt nicht diese Wertigkeit von Holz aus, dafür ist das Material robust und pflegeleicht. Kunststoff-Zimmertüren sind in der Regel nicht komplett aus Kunststoff, sondern haben eines der bereits beschriebenen Innenleben. Der Kunststoff wird als Deckschicht in Form von Folien aufgebracht.

Glastüren und Flügeltüren

Glastüren sind im Innenbereich vor allem sinnvoll, wenn viel Licht in jeden Raum fallen soll. Insbesondere für Sanitärbereiche werden Glastüren häufig eingesetzt. Aber auch für ein Arbeitszimmer oder die Trennung zwischen Wohnzimmer und Essbereich kann man diese gut nutzen.

In Altbauten oder aktuellen Bauten, die über eine hohe Deckenhöhe verfügen, machen vor allem Flügeltüren einen imposanten Eindruck. Diese sind zwar deutlich teurer, sorgen aber für einen echten Hingucker. Wie der Name bereits erahnen lässt, besitzen diese Zimmertüren zwei Türflügel

4. Die passende Zarge wählen

Die Zarge ist der Rahmen der Tür und sollte auf jeden Fall auch beim Kauf der Innentüren berücksichtigt werden. Dadurch wird die Wandöffnung bedeckt und man sorgt für einen sauberen Abschluss. Aber auch die saubere Führung der Türe wird dadurch gewährleistet und nur durch eine hochwertige Zarge kann diese sauber schließen. Zumal das Türblatt dort eingehängt wird.

Gänge Materialien für Türzargen sind Holz, Holzwerkstoff, Edelstahl, Stahlblech und Aluminium. Soll die Zarge sehr stabil sein, sind Stahlzargen die richtige Lösung. Oft werden Zarge und Türblatt in einem einheitlichen Design gewählt, aber unbedingt notwendig ist das nicht, hauptsache die Maße passen. Machen Sie es einfach so, wie es für Sie am besten passt und was Ihnen am besten gefällt.

5. Glatte Innentür oder Rahmentür?

Glatte Innentüren bestehen vor allem auf Holzwerkstoffen, Rahmen-Innentüren sind immer aus Vollholz oder Holzwerkstoffen, können aber auch Glaseinsätze haben. Die Türblätter sind dabei rahmenartig aufgebaut und statt einer Holzfüllung kann auch eine Glasfüllung eingesetzt werden. Vor allem für große Glasflächen eignet sich diese Bauweise sehr gut.

Ob Sie sich für die eine oder andere Variante entscheiden, ist prinzipiell lediglich eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks. Rahmen-Zimmertüren lassen sich später besser aufarbeiten. Der Rahmen bleibt bestehen, nur die Füllung wird getauscht. Hatten Sie bisher eine Glasfüllung, können Sie eine blickdichte Holzfüllung einbauen (lassen) – oder umgekehrt.

  • Save
Schlagwörter

Schreibe einen Kommentar