COP steht für Coefficient of Performance und bezeichnet die Leistungszahl einer Wärmepumpe an einem bestimmten Betriebspunkt.
Der Wert gibt das Verhältnis zwischen abgegebener Wärmeleistung und aufgenommener elektrischer Leistung an.
Vereinfacht:
COP = Wärmeleistung / elektrische Leistungsaufnahme
Ein COP von 4 bedeutet, dass die Wärmepumpe unter den angegebenen Prüfbedingungen aus 1 kW elektrischer Leistung 4 kW Wärmeleistung bereitstellt.
Warum braucht der COP eine Temperaturangabe?
Die Effizienz einer Wärmepumpe verändert sich mit den Temperaturen auf der Quellen- und Heizungsseite. Deshalb ist ein COP-Wert ohne Angabe des Betriebspunktes nur begrenzt aussagekräftig.
Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen findet sich beispielsweise eine Angabe wie:
A7/W35
Dabei steht A für Außenluft (Air) und W für Heizungswasser (Water). Der Betriebspunkt beschreibt in diesem Beispiel eine Außenlufttemperatur von 7 °C und eine definierte Wassertemperatur auf der Heizungsseite.
Mit sinkender Quellentemperatur oder steigender benötigter Heizwassertemperatur muss die Wärmepumpe eine größere Temperaturdifferenz überwinden. Dadurch sinkt in der Regel ihre Effizienz.
Der COP eignet sich deshalb gut zum Vergleich verschiedener Geräte bei identischen Prüfbedingungen. Er sagt jedoch nicht direkt aus, wie effizient eine Wärmepumpe über ein komplettes Jahr arbeitet.
Dafür sind SCOP und Jahresarbeitszahl aussagekräftiger.
Siehe auch: SCOP, Jahresarbeitszahl, Vorlauftemperatur





