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SCOP

SCOP steht für Seasonal Coefficient of Performance. Der Wert beschreibt die saisonale Effizienz einer Wärmepumpe unter standardisierten Prüf- und Berechnungsbedingungen.

Anders als der COP berücksichtigt der SCOP nicht nur einen einzelnen Betriebspunkt. Für die Ermittlung werden unterschiedliche Außentemperaturen und Teillastzustände berücksichtigt.

Die Berechnung erfolgt nach festgelegten Verfahren, unter anderem nach DIN EN 14825.

Was sagt ein SCOP von 4 aus?

Vereinfacht bedeutet ein SCOP von 4, dass unter den zugrunde gelegten standardisierten Bedingungen vier Einheiten Wärme je Einheit eingesetzter elektrischer Energie erreicht werden.

Der SCOP eignet sich vor allem dazu, Wärmepumpengeräte miteinander zu vergleichen.

Dabei müssen jedoch vergleichbare Randbedingungen verwendet werden. Je nach Klimazone und vorgesehener Heizwassertemperatur können für ein Gerät unterschiedliche SCOP-Werte angegeben sein.

Unterschied zwischen SCOP und JAZ

SCOP und Jahresarbeitszahl werden häufig gleichgesetzt, beschreiben aber nicht dasselbe.

Der SCOP ist ein standardisierter Gerätekennwert.

Die Jahresarbeitszahl kann die Effizienz einer konkreten Wärmepumpenanlage in einem bestimmten Gebäude über einen bestimmten Zeitraum beschreiben.

Ein guter SCOP ist daher eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Anlage. Er garantiert aber noch keine entsprechend hohe Jahresarbeitszahl im realen Gebäude.

Siehe auch: COP, Jahresarbeitszahl, Wärmepumpe