Risse aus der Ferne überwachen: einfach und wirtschaftlich

Von Redaktion

Einen Riss zu instrumentieren, um seine Entwicklung zu verfolgen, ist keine neue Idee. Was lange bremste, waren die Einstiegskosten: Spezialtechnik, Installation durch einen Techniker, Verkabelung, Stromversorgung, ein einzurichtendes Erfassungssystem. Für einen Riss, der zwei Jahre lang beobachtet werden soll, ging diese Rechnung nicht auf.

Die Folge: Man fuhr weiterhin hin. Ein Besuch, eine Ablesung, eine Notiz. Und einige Monate später der nächste Besuch.

Dieser Kompromiss ist heute nicht mehr nötig.

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Bei schwer zugänglichen Messpunkten entfällt der Anfahrtsaufwand vollständig. Foto: Saugnac

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Entwicklung eines Risses zu verfolgen, setzte lange regelmäßige Anfahrten voraus.
  • Die Fernmessung gilt als komplex und teuer – das trifft heute nicht mehr zu.
  • Zwei Bohrungen, wenige Klicks: Der Sensor ist montiert und überträgt.
  • Keine IT-Kenntnisse, keine aufwendige Systeminfrastruktur.
  • Bis zu acht Jahre Autonomie: einmal installieren, danach nichts mehr.

Zwei Bohrungen und wenige Klicks

Das vernetzte Rissmonitor R1 von Saugnac wird betriebsbereit geliefert. Keine Vorbereitung, keine Montage durch Fachpersonal, keine Inbetriebnahme durch einen Spezialisten.

Die Befestigung erfordert zwei Bohrungen. Ob massiver oder hohler Untergrund, flach oder in einer Ecke: Die Montage dauert wenige Minuten – ohne Spezialwerkzeug und ohne vorherige Schulung.

Die Konfiguration erfolgt in wenigen Klicks. IT-Kenntnisse sind nicht erforderlich: QR-Code scannen, Messpunkt benennen, fertig – das Gerät ist in Betrieb.

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Betriebsbereit geliefert: Der R1 kommt einsatzfertig – ohne Vorbereitung und ohne Inbetriebnahme durch einen Spezialisten. Foto: Saugnac

Nichts zu installieren, nichts zu verkabeln

Der Sensor überträgt seine Messwerte über das Mobilfunknetz, mittels eines LTE-M/NB-IoT-Moduls. Es muss also kein Kabel verlegt, kein Gateway installiert und kein lokales Netzwerk aufgebaut werden.

LTE-M ist eine Technologie, die für vernetzte Objekte entwickelt wurde: geringer Energieverbrauch und eine bessere Durchdringung als klassisches 4G. Die Abdeckung hängt – wie bei jedem funkbasierten Gerät – vom vor Ort verfügbaren Netz ab.

Das Gerät arbeitet autark. Keine Stromversorgung einzuplanen, kein elektrischer Anschluss.

Acht Jahre, ohne etwas anzufassen

Je nach gewählter Mess- und Übertragungshäufigkeit hält die Batterie bis zu acht Jahre.

Bei einer mehrjährigen Überwachung verändert das die Art der Verpflichtung: einmal installieren – und die Frage der Wartung stellt sich nicht mehr. Kein Batteriewechsel, der eingeplant werden müsste, keine Wartungsfahrt, die ins Budget einzurechnen wäre.

Bei einem schwer zugänglichen Messpunkt – einer Fassade in großer Höhe, einem weit entfernten Bauwerk – liegt genau darin die Ersparnis.

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Der R1 arbeitet autark: keine Verkabelung, kein elektrischer Anschluss, kein lokales Netzwerk. Foto: Saugnac

Die eigentliche Rechnung: was nicht mehr anfällt

Der wirtschaftliche Vorteil zeigt sich nicht am Preis des Sensors, sondern an dem, was er ersetzt.

Jede manuelle Ablesung setzt eine Anfahrt voraus: Fahrzeit, Zeit vor Ort, mitunter eine Hubarbeitsbühne oder ein Gerüst. Multipliziert mit der Zahl der über zwei oder drei Jahre erforderlichen Besuche übersteigt die Summe die Kosten der Instrumentierung bei Weitem.

Der Sensor hingegen misst im gewählten Zeittakt – bis zu stündlich – ohne dass eine einzige Anfahrt nötig wäre. Man erhält mehr Daten bei geringeren Gesamtkosten.

Was sich dadurch in der Praxis ändert

Die instrumentierte Überwachung ist längst nicht mehr großen Bauwerken oder außergewöhnlichen Budgets vorbehalten. Sie wird zu einer sinnvollen Option, sobald ein Riss über einen längeren Zeitraum verfolgt und nicht nur gelegentlich betrachtet werden soll.

Der französische Hersteller Saugnac produziert seit über 30 Jahren Messgeräte für die Bauwerksüberwachung. Der R1 erfasst die Rissbreite mit einer Auflösung von 0,01 mm und registriert parallel Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit am Messpunkt.

Einfach zu montieren, über Jahre autark, ohne aufzubauende Infrastruktur: Die Fernmessung ist keine Sache für Spezialisten mehr.


Über Saugnac Messgeräte: Das französische Unternehmen stellt seit über 30 Jahren Messgeräte her und zählt zu den Referenzen in der Überwachung von Rissen und Strukturbewegungen. Seit rund einem Jahrzehnt ist es auf dem deutschen und österreichischen Markt tätig. www.saugnac-messgeraete.de

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