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Hydraulischer Abgleich

Ein Verfahren zur energetischen Optimierung von Heizungsanlagen. Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands. In einem nicht abgeglichenen System fließt das heiße Wasser primär durch die Heizkörper, die nah an der Pumpe sind. Diese werden brühend heiß, während entfernte Heizkörper (z. B. im Dachgeschoss) kalt bleiben oder extrem lange brauchen, um warm zu werden.

Die Lösung: Der Heizungsbauer berechnet für jeden einzelnen Raum die benötigte Wärmeleistung. Anschließend werden an den voreinstellbaren Thermostatventilen der Heizkörper kleine Drosseln so justiert, dass überall exakt die berechnete Wassermenge durchfließt. Vorteile:

  1. Gleichmäßige Wärme im ganzen Haus.

  2. Die Vorlauftemperatur und die Pumpenleistung können reduziert werden (spart Strom und Gas/Öl).

  3. Strömungsgeräusche (Rauschen/Pfeifen) verschwinden. Hinweis: Für viele staatliche Förderungen (z. B. BAFA) ist der Nachweis eines hydraulischen Abgleichs Pflicht.