Automower-Alternativen: Diese kabellosen Mähroboter halten 2026 wirklich mit

Von Dominik Hochwarth

Kein Begrenzungskabel eingraben, keine Drahtbrüche suchen und Sperrzonen einfach in der App verschieben: Was vor wenigen Jahren noch teuren Mährobotern vorbehalten war, gibt es inzwischen deutlich günstiger. Selbst Husqvarna hat seine Automower-Palette entsprechend umgebaut und bietet mehrere Modelle mit virtuellen Grenzen an.

Der Preisunterschied zur Konkurrenz bleibt trotzdem beträchtlich. Der Husqvarna Automower Aspire R6V kostet aktuell 999 €. Ecovacs verlangt für den GOAT O800 RTK 649 €, Segway für den Navimow i205 AWD derzeit 749 €. Das sind 250 bis 350 € weniger.

Der Vergleich ist allerdings komplizierter als „600 m² gegen 800 m²“. Die Geräte orientieren sich mit unterschiedlichen Techniken. Satellitennavigation mit RTK-Korrekturdaten konkurriert mit Kameras, LiDAR-Laserscannern und Kombinationen aus mehreren Sensoren. Manche Roboter brauchen eine eigene RTK-Station, andere flächendeckendes WLAN oder Zugriff auf einen Netzwerk-RTK-Dienst.

Wer nur auf Preis und maximale Rasenfläche schaut, übersieht deshalb schnell den entscheidenden Punkt: Das Navigationssystem muss zum eigenen Garten passen.

Mähroboter fährt über den Rasen
Welche Mähroboter sind eine günstige Automower-Alternative? Ecovacs, Navimow und Mammotion im Vergleich bei Preis, RTK, LiDAR und Kamera.

Inhaltsverzeichnis

Husqvarna ist inzwischen selbst kabellos

Beim Automower Aspire R6V muss kein Begrenzungsdraht mehr verlegt werden. Husqvarna setzt auf seine satellitengestützte EPOS-Technik und ergänzt sie um eine Kamera zur Objekterkennung.

Der R6V ist bei systematischem Mähen für bis zu 600 m² ausgelegt. Wer das klassische unregelmäßige Mähmuster wählt, bekommt vom Hersteller dagegen nur 400 m² Flächenkapazität angegeben. Schon daran zeigt sich, warum die Quadratmeterzahl auf dem Karton nur ein grober Vergleichswert ist.

Für die satellitengestützte Navigation benötigt der Mäher Korrekturdaten. Beim R6V kommen sie standardmäßig kostenlos über die Husqvarna Cloud. Voraussetzung dafür ist WLAN auf der gesamten Rasenfläche. Husqvarna nennt für diese Konfiguration eine typische Positionsgenauigkeit von unter 5 cm.

Reicht das heimische WLAN nicht bis in jede Gartenecke, gibt es zwei Auswege: Ein Fachhändler kann ein Mobilfunkmodul installieren oder eine eigene EPOS-RS1-Referenzstation ergänzen. Mit der lokalen Referenzstation nennt Husqvarna etwa 2 bis 3 cm Genauigkeit.

Die eingebaute Kamera soll außerdem helfen, wenn Bäume oder Gebäude zeitweise die Satellitensicht einschränken. Sie erkennt Gras und ermöglicht dem Roboter, solche Abschnitte kurzfristig weiterzumähen. Das macht EPOS robuster, hebt die physikalischen Grenzen der Satellitennavigation aber nicht vollständig auf.

Ecovacs GOAT O800 RTK: 350 € weniger als der Automower

Der Ecovacs GOAT O800 RTK ist derzeit der schärfste Preisgegner zum Aspire R6V. Ecovacs verlangt im eigenen Shop 649 € und gibt die maximale Rasenfläche mit 800 m² an.

Die Navigation kombiniert RTK-Satellitenpositionierung mit 3D-ToF-LiDAR. Ecovacs nennt eine Positionierungsgenauigkeit von 2 cm. Kameras kommen zusätzlich für die Hinderniserkennung zum Einsatz. Der Hersteller wirbt damit, mehr als 200 verschiedene Hindernisarten erkennen zu können. Dazu sollen auch Igel gehören. Das ist allerdings eine Herstellerangabe und keine Garantie, dass jedes Tier unter allen Bedingungen erkannt wird.

Für typische Privatgärten sind zwei andere Werte fast genauso wichtig: Der O800 soll durch 70 cm breite Passagen kommen und Steigungen bis 45 % beziehungsweise 24° bewältigen.

Ganz ohne zusätzliche Technik funktioniert die Sache allerdings nicht. Der O800 benötigt eine RTK-Basisstation. Sie sollte freie Sicht zum Himmel haben und nicht direkt neben Mauern oder großen Bäumen stehen. Ecovacs empfiehlt mehr als 2 m Abstand zu solchen Hindernissen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu NetRTK-Systemen: Beim O800 entfällt zwar das Begrenzungskabel und auch die bei älteren GOAT-Modellen eingesetzten Navigationsbaken sind nicht mehr nötig. Eine geeignete Position für die RTK-Basisstation braucht man trotzdem.

Für 649 € bietet der O800 damit viel Technik. Ob er im eigenen Garten zuverlässiger arbeitet als ein Husqvarna, lässt sich daraus nicht ableiten. Dafür sind Grundstücke mit Bäumen, Mauern, Engstellen und getrennten Rasenflächen zu unterschiedlich.

Segway geht beim Navimow i205 AWD einen anderen Weg. Das Gerät kostet derzeit 749 € statt regulär 999 € und ist für 500 m² ausgelegt. Je nach Form und Komplexität des Gartens nennt Navimow maximal bis zu 600 m².

Eine lokale RTK-Antenne muss nicht aufgestellt werden. Das System kombiniert Network RTK mit kamerabasierter Navigation. Die Korrekturdaten für die Satellitenpositionierung kommen über ein Netzwerk. Navimow gibt an, den NRTK-Dienst dauerhaft ohne zusätzliche Gebühr bereitzustellen. Vor dem Kauf lässt sich auf der Herstellerseite prüfen, ob Network RTK am eigenen Standort verfügbar ist.

Der Zusatz „AWD“ steht für Allradtechnik. Der i205 AWD soll Steigungen bis 45 % bewältigen. Für einen vollkommen ebenen Reihenhausgarten ist das kaum entscheidend. Auf einem Hanggrundstück oder bei schwierigen Übergängen kann zusätzliche Traktion dagegen wichtiger sein als eine größere nominelle Flächenleistung.

Die Kamera dient als VisionFence-System zur Hinderniserkennung. Laut Navimow werden mehr als 150 Objektarten erkannt. Angegeben werden außerdem 59 dB(A) Betriebsgeräusch und die Schutzart IP66.

Beim Thema Folgekosten lohnt sich genaueres Hinsehen. Network RTK soll dauerhaft kostenlos bleiben. Der zusätzlich angebotene 4G-Datendienst ist dagegen nur im ersten Jahr enthalten und kostet anschließend derzeit 29,90 € pro Jahr.

Mammotion YUKA mini 2 arbeitet ebenfalls ohne eigene RTK-Station

Ein ähnliches Konzept verfolgt Mammotion beim YUKA mini 2 800. Er kombiniert drei Kameras mit NetRTK und braucht keine eigene RTK-Basisstation. Der Herstellerpreis liegt aktuell bei 899 € statt 999 €. Zum Recherchezeitpunkt war das Gerät im deutschen Mammotion-Shop allerdings ausverkauft.

Die maximale Flächenangabe liegt bei 800 m². Bis zu fünf getrennte Mähzonen können verwaltet werden. Mammotion nennt außerdem 45 % maximale Steigung und bis zu 200 m² Mähfläche pro Akkuladung.

Die Kameras sind hier nicht bloß für die Hinderniserkennung zuständig. Sie liefern auch Tiefeninformationen und helfen bei der Positionierung. Mammotion bewirbt das System ausdrücklich für Situationen mit wechselnden Schatten oder dichtem Baumbestand. Wie gut das im konkreten Garten funktioniert, muss die Praxis zeigen; die Aussagen stammen vom Hersteller.

Auch hier gibt es einen Dienst, der später Geld kosten kann: Beim YUKA mini 2 sind drei Jahre 4G-Daten enthalten. Anschließend ist für die weitere Nutzung des Mobilfunkdienstes ein Abonnement nötig. Der eigentliche iNavi-Navigationsservice soll dauerhaft kostenlos bleiben.

Einhell FREELEXO CAM PLUS 600: deutsche Alternative ohne RTK

Einhell geht einen deutlich einfacheren Weg als Husqvarna, Ecovacs oder Navimow. Der FREELEXO CAM PLUS 600 benötigt weder Satellitennavigation noch eine RTK-Basisstation. Stattdessen erkennt eine Kamera den Rasen anhand von Farbe und Struktur. Mauern, Hecken und andere größere Hindernisse erfassen zusätzliche Sensoren.

Der Roboter kostet beim Hersteller aktuell 699,95 € und ist für bis zu 600 m² ausgelegt. Damit liegt er knapp 300 € unter dem Husqvarna Aspire R6V. Gemäht wird allerdings nicht systematisch in Bahnen, sondern nach dem Zufallsprinzip.

Die einfachere Navigation hat Grenzen. Einhell empfiehlt den FREELEXO CAM vor allem für gleichmäßige Rasenflächen mit gut erkennbaren Kanten. Verbrannte Stellen, viel Laub, zahlreiche Engstellen oder stark verwinkelte Gärten können die optische Orientierung erschweren. Für Sperrzonen gibt es deshalb zusätzlich Magnetband. Auch zur Ladestation führt eine kleine Leiterschleife.

Für einen unkomplizierten Garten kann das Konzept trotzdem interessant sein: Es braucht weder eine RTK-Antenne noch Network RTK oder flächendeckendes WLAN für die Navigation.

Navigation von Mährobotern

RTK, NetRTK oder LiDAR: „ohne Kabel“ sagt inzwischen zu wenig

Bei den aktuellen Geräten beschreibt „ohne Begrenzungskabel“ eigentlich nur noch, was nicht im Garten liegt. Wie der Roboter tatsächlich seinen Weg findet, bleibt offen.

Bei klassischem RTK berechnet der Roboter seine Position aus Satellitensignalen und Korrekturdaten. Eine lokale Referenzstation liefert die zusätzliche Information, die für Zentimetergenauigkeit nötig ist. Der GOAT O800 RTK arbeitet nach diesem Prinzip, ergänzt um LiDAR und Kameras.

Network RTK verschiebt diese Referenzstation aus dem eigenen Garten ins Netz. Navimow und Mammotion können dadurch ohne lokale Antenne arbeiten. Dafür müssen der entsprechende Korrekturdienst und eine geeignete Datenverbindung verfügbar sein.

Husqvarna nutzt bei seinem Cloud-EPOS ebenfalls Korrekturdaten aus dem Netz. Beim Aspire R6V läuft die Verbindung standardmäßig über das WLAN des Eigentümers.

Und dann gibt es zunehmend Geräte, die Satellitennavigation ganz umgehen.

Der Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO arbeitet beispielsweise mit Dual-LiDAR und Kamera, aber ohne RTK. Ecovacs gibt bis zu 1.600 m² Rasenfläche an. Mit aktuell 1.099 € ist er allerdings keine günstigere Alternative zum 999 € teuren Aspire R6V. Technisch zeigt er dennoch, wohin sich der Markt entwickelt.

LiDAR misst mit Laserlicht Entfernungen zu Objekten und erzeugt daraus eine räumliche Karte der Umgebung. Das Verfahren braucht für die Positionsbestimmung keine freie Satellitensicht. Das kann in Gärten mit großen Bäumen oder hohen Gebäuden von Vorteil sein.

Daraus folgt aber nicht automatisch: Viele Bäume = LiDAR kaufen.

Moderne RTK-Systeme kombinieren ihre Satellitennavigation zunehmend mit Kameras und anderen Sensoren. Welche Lösung mit einer bestimmten Gartengeometrie besser zurechtkommt, lässt sich anhand des Navigationsprinzips allein nicht entscheiden.

Ohne Begrenzungskabel heißt nicht ohne Infrastruktur

Die Unterschiede lassen sich am besten direkt gegenüberstellen:

ModellBegrenzungskabellokale RTK-Stationzusätzliche Voraussetzung
Husqvarna Aspire R6VneinoptionalWLAN im gesamten Rasen oder Nachrüstlösung
Ecovacs GOAT O800 RTKneinjageeigneter Standort für RTK-Station
Navimow i205 AWDneinneinNetwork-RTK-Abdeckung
Mammotion YUKA mini 2 800neinneinNetRTK + Kameranavigation
Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PROneinneinLiDAR-/Kamerakartierung

Genau diesen Punkt sollte man vor dem Kauf klären. Wer am Haus bereits flächendeckendes WLAN bis in den Garten hat, kann mit Husqvarnas Lösung gut zurechtkommen. Auf einem Grundstück ohne zuverlässiges WLAN kann dieselbe Konstruktion Zusatzkosten verursachen.

Für eine RTK-Basisstation braucht man wiederum einen geeigneten Platz mit guter Satellitensicht. Und Network RTK funktioniert nur dort, wo der entsprechende Dienst angeboten wird.

Das Begrenzungskabel ist verschwunden. Die Anforderungen an die Installation sind es nicht.

Mähroboter ohne Begrenzungskabel

800 m² sind nicht immer 800 m²

Auch die maximale Flächenleistung sollte nicht überbewertet werden.

Ein rechteckiger 800-m²-Rasen ohne Bäume und Hindernisse ist für einen Roboter einfacher als 500 m², die auf Vorgarten, schmale Passage, Hauptgarten und mehrere kleine Nebenflächen verteilt sind.

Hinzu kommt die Mähstrategie. Husqvarna selbst gibt für den Aspire R6V 600 m² bei systematischem Mähen, aber nur 400 m² bei unregelmäßigem Mähmuster an.

Für den Kauf sind deshalb andere Fragen mindestens genauso wichtig:

  • Wie viele getrennte Rasenflächen gibt es?
  • Wie schmal ist die engste Passage?
  • Wie steil ist der Garten?
  • Gibt es große Bäume oder hohe Mauern?
  • Muss der Roboter befestigte Wege überqueren?
  • Wie nah kommt das Messer tatsächlich an Rasenkanten?

Gerade der letzte Punkt fällt im Datenblatt schnell unter den Tisch.

Die Rasenkante entscheidet über die Nacharbeit

Ein Mähroboter soll Arbeit sparen. Bleiben an jeder Mauer mehrere Zentimeter Gras stehen, braucht man trotzdem regelmäßig einen Kantentrimmer.

Wie gut ein Gerät am Rand mäht, hängt von Messerposition, Gehäuseform, Navigation und der Gestaltung der Rasenkante ab. Ein eben mit dem Rasen verlegter Pflasterrand lässt sich häufig überfahren; eine Mauer oder ein Hochbeet zwingt den Roboter dagegen auf Abstand.

Selbst hochpräzise Navigation beseitigt dieses Problem nicht vollständig. Ecovacs weist beim O800 ausdrücklich darauf hin, dass der Roboter an Gefahrenstellen wie Hängen oder Pools aus Sicherheitsgründen Abstand hält.

Beim größeren GOAT A1600 LiDAR PRO versucht Ecovacs das Problem sogar mit einem separaten Kantentrimmer am Roboter zu lösen.

Wer möglichst wenig nacharbeiten möchte, sollte deshalb nicht nur die Navigationsgenauigkeit vergleichen, sondern auch die Randmähtechnik.

Kamera bedeutet nicht automatisch Sicherheit für Igel

Kameras und KI-Hinderniserkennung gehören inzwischen fast zur Standardausstattung der besseren kabellosen Mähroboter. Hersteller werben mit der Erkennung von Tieren, Spielzeug und anderen Gegenständen.

Darauf sollte man sich beim Igelschutz trotzdem nicht verlassen.

Der NABU warnt weiterhin vor schweren Verletzungen durch Mähroboter und empfiehlt insbesondere wegen der überwiegend nacht- und dämmerungsaktiven Igel, die Geräte nur tagsüber und möglichst unter Aufsicht fahren zu lassen. In mehreren Kommunen gelten inzwischen sogar Nachtfahrverbote.

Objekterkennung ist deshalb ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal, aber kein Freibrief für unbeaufsichtigtes Mähen in der Nacht.

Stiftung Warentest: Kabellos funktioniert – aber nicht bei jedem Gerät gut

Dass die neue Technik grundsätzlich funktioniert, bestätigt auch Stiftung Warentest. Im März 2026 kamen acht weitere Modelle ohne Begrenzungsdraht in den Test, darunter Ecovacs GOAT O800 RTK, Husqvarna Automower 305E NERA, Mammotion Yuka mini 600, Eufy E15 und Einhell Freelexo Cam Plus 600. Insgesamt umfasst die aktuelle Datenbank 14 Mähroboter.

Das Urteil über die Geräte fällt keineswegs einheitlich aus. Die Gesamtnoten reichen von Gut bis Mangelhaft. Stiftung Warentest berichtet unter anderem von Robotern, die Arbeitsbereiche verlassen, Hindernisse nicht zuverlässig erkennen oder Probleme mit Passagen zwischen Rasenflächen haben.

Genau deshalb ist ein Datenblattvergleich nur der erste Schritt.

Die Alternativen zum Automower im Vergleich

ModellFläche laut HerstellerNavigationPreis aktuell*Besonderheit
Husqvarna Aspire R6V600 m² systematischEPOS/RTK + Kamera999 €großes Zubehör- und Servicenetz
Ecovacs GOAT O800 RTK800 m²RTK + 3D-ToF-LiDAR + Kamera649 €350 € günstiger
Einhell FREELEXO CAM PLUS 600600 m²Kamera + Sensoren699,95 €deutscher Hersteller, kein RTK
Navimow i205 AWD500 m²Network RTK + Vision749 €Allradantrieb
Mammotion YUKA mini 2 800800 m²NetRTK + Triple-Kamera899 €keine eigene RTK-Antenne
Ecovacs GOAT A1600 LiDAR PRO1.600 m²Dual-LiDAR + Kamera1.099 €Navigation ohne RTK

*Herstellerpreise beziehungsweise aktuelle Aktionspreise am 18. August 2026. Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. Der YUKA mini 2 800 war zum Recherchezeitpunkt im deutschen Mammotion-Shop ausverkauft.

Sonderfall Bosch: Für kleine Rasenflächen bis 200 m² gibt es mit dem VISIMOW18V-200 inzwischen ebenfalls eine deutsche Lösung ganz ohne Begrenzungsdraht oder RTK-Technik. Weil der Mäher jedoch keine Ladestation besitzt und nur teilautonom arbeitet, ist er kein direkter Automower-Konkurrent.

Welche günstige Automower-Alternative passt zu welchem Garten?

Wer einen normal großen, nicht extrem komplizierten Garten besitzt und möglichst viel Technik fürs Geld sucht, sollte den Ecovacs GOAT O800 RTK ansehen. 649 € für einen Roboter der 800-m²-Klasse sind derzeit ein deutlicher Abstand zum Automower Aspire R6V. Die RTK-Station muss allerdings sinnvoll aufgestellt werden können.

Bei Hanglagen und schwierigem Untergrund spricht der Allradantrieb für den Navimow i205 AWD. Dafür ist seine nominelle Flächenleistung kleiner.

Wer keine eigene RTK-Station im Garten aufstellen möchte, findet mit Navimow und Mammotion Alternativen mit Network RTK. Die Netzverfügbarkeit und mögliche spätere Mobilfunkkosten gehören dann auf die Checkliste.

Bei stark eingeschränkter Satellitensicht lohnt sich ein Blick auf LiDAR-basierte Modelle. Sie sind derzeit allerdings nicht automatisch günstiger.

Husqvarna bleibt wiederum attraktiv, wenn langfristiger Service, Ersatzteilversorgung, Zubehör und ein etabliertes Produktsystem stärker gewichtet werden als der niedrigste Kaufpreis.

Eine einzige beste Alternative gibt es deshalb nicht. Klar ist aber: Wer für einen kabellosen Mähroboter automatisch beim Automower landet, lässt inzwischen mehrere ernsthafte und teilweise hunderte Euro günstigere Optionen außer Acht.

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