PIR, Mineralwolle, Holzfaser, Ziegel oder Porenbeton: Wer Baustoffe nach ihrer Dämmwirkung vergleichen will, muss vor allem auf einen Wert schauen – die Wärmeleitfähigkeit λ. Je kleiner sie ist, desto weniger Wärme leitet ein Material weiter.
Unter den üblichen Dämmstoffen erreichen PIR-Platten besonders niedrige Werte um 0,023 W/(mK). Mineralwolle, EPS und Holzfaser liegen meist etwas darüber. Bei tragenden Wandbaustoffen schneiden hochwärmedämmender Porenbeton und moderne Ziegel deutlich besser ab als Kalksandstein oder Normalbeton.
Für die Praxis reicht der λ-Wert allein aber nicht. Die Dämmwirkung hängt zusätzlich von der Dicke des Materials ab. Und für eine komplette Wand, ein Dach oder eine Decke zählt am Ende der U-Wert des gesamten Bauteils.

Das erwartet Sie in diesem Beitrag
- Wärmeleitfähigkeit: Je kleiner λ, desto besser
- Dämmwerte von Baustoffen im Vergleich
- Dämmstoffe: PIR braucht besonders wenig Platz
- Mauerwerk: Porenbeton und moderne Ziegel liegen vorne
- Holz und Beton: große Unterschiede bei Konstruktionsbaustoffen
- Gleiche Dicke bedeutet nicht gleiche Dämmwirkung
- Wie dick muss ein Material für die gleiche Dämmwirkung sein?
- λ, R und U-Wert: Wo liegt der Unterschied?
- λD, λB und λR: Warum gibt es unterschiedliche Werte?
- Rohdichte beeinflusst die Wärmeleitfähigkeit
- Welche U-Werte gelten bei einer Sanierung 2026?
- Welcher Baustoff dämmt nun am besten?
Wärmeleitfähigkeit: Je kleiner λ, desto besser
Die Wärmeleitfähigkeit λ beschreibt, wie gut Wärme durch einen Baustoff transportiert wird. Angegeben wird sie in W/(mK).
Zur Orientierung:
- 0,023 W/(mK): sehr gut dämmender Hochleistungsdämmstoff
- 0,035 W/(mK): typische Größenordnung leistungsfähiger Dämmstoffe
- 0,08 W/(mK): sehr guter Wert für einen massiven Mauerstein
- 0,13 W/(mK): typische Größenordnung von Nadelholz
- 1,0 W/(mK): hohe Wärmeleitfähigkeit
- 2,0 W/(mK): sehr hohe Wärmeleitfähigkeit
Eine 10 cm dicke Schicht Mineralwolle dämmt deshalb erheblich besser als 10 cm Beton. Beide Materialien erfüllen im Gebäude allerdings völlig unterschiedliche Aufgaben.

Dämmwerte von Baustoffen im Vergleich
Für „Ziegel“, „Beton“ oder „Holzfaser“ gibt es keinen einzigen allgemeingültigen λ-Wert. Rohdichte, Feuchte, Materialzusammensetzung und Produktaufbau können die Wärmeleitfähigkeit deutlich verändern.
Die folgende Tabelle zeigt deshalb typische Größenordnungen aktueller Baustoffe und Bauprodukte.
| Baustoff | typische Wärmeleitfähigkeit in W/(mK) | Einordnung |
| PIR/PUR-Hartschaum | etwa 0,023–0,029 | sehr hohe Dämmwirkung |
| EPS | etwa 0,032–0,040 | sehr hohe Dämmwirkung |
| XPS | etwa 0,032–0,037 | sehr hohe Dämmwirkung |
| Mineralwolle | etwa 0,034–0,040 | sehr hohe Dämmwirkung |
| Holzfaserdämmstoff | etwa 0,036–0,050 | hohe Dämmwirkung |
| Zellulose | etwa 0,038–0,040 | hohe Dämmwirkung |
| hochwärmedämmender Porenbeton | etwa 0,07–0,10 | sehr gut für Mauerwerk |
| hochwärmedämmender Ziegel | etwa 0,08–0,10 | sehr gut für Mauerwerk |
| Nadelholz | etwa 0,13 | mittlere Dämmwirkung |
| Leichtbeton | etwa 0,18–0,40 | stark produktabhängig |
| Kalksandstein | etwa 0,33–1,10 | geringe Dämmwirkung |
| Normalbeton | etwa 1,5–2,1 | sehr geringe Dämmwirkung |
Wichtig: Die Werte dienen zum Vergleich. Je nach Produkt handelt es sich um deklarierte Werte, Bemessungswerte oder Rechenwerte. Für eine konkrete energetische Berechnung ist immer der Wert des tatsächlich verwendeten Bauprodukts maßgeblich.
Dämmstoffe: PIR braucht besonders wenig Platz
Bei der reinen Wärmeleitfähigkeit liegen klassische Dämmstoffe eng beieinander. Trotzdem machen wenige Tausendstel W/(mK) bei größeren Dämmstärken einen messbaren Unterschied.
PIR/PUR
PIR- und PUR-Hartschaumplatten erreichen Bemessungswerte um 0,023 W/(mK). Dadurch lassen sich bei gleicher Dämmwirkung vergleichsweise dünne Aufbauten realisieren.
Das ist beispielsweise bei Flachdächern, Steildächern oder anderen Konstruktionen interessant, bei denen wenig Platz für die Dämmung zur Verfügung steht.
EPS und XPS
EPS erreicht je nach Produkt Wärmeleitfähigkeiten um etwa 0,032 bis 0,040 W/(mK). XPS liegt in einer ähnlichen Größenordnung.
XPS besitzt zusätzlich eine geschlossene Zellstruktur und eine hohe Druckfestigkeit. Deshalb wird es häufig dort eingesetzt, wo Dämmstoffe Feuchte oder mechanischen Belastungen ausgesetzt sind – etwa bei Perimeterdämmungen.
Mineralwolle
Glas- und Steinwolle erreichen bei leistungsfähigen Produkten Werte um 0,034 bis 0,040 W/(mK).
Neben dem Wärmeschutz spielen hier Brandschutz und Schallschutz eine wichtige Rolle. Mineralwolle wird deshalb häufig zwischen Sparren, in Holzrahmenkonstruktionen und bei Fassaden eingesetzt.
Holzfaser und Zellulose
Flexible Holzfaserdämmstoffe erreichen inzwischen Wärmeleitfähigkeiten um 0,036 W/(mK). Zellulose liegt typischerweise ungefähr zwischen 0,038 und 0,040 W/(mK).
Bei der Auswahl sollte deshalb nicht allein die Wärmeleitfähigkeit betrachtet werden. Rohdichte, sommerlicher Wärmeschutz, Feuchteverhalten, Brandschutz, Einbausituation und Kosten unterscheiden sich teilweise erheblich.
Sonderfall Vakuumdämmung
Vakuumdämmplatten erreichen Wärmeleitfähigkeiten um 0,007 W/(mK) und liegen damit weit unter klassischen Dämmstoffen.
Sie sind allerdings eine Speziallösung. Die Platten sind teuer und empfindlich gegenüber Beschädigungen. Außerdem lassen sie sich auf der Baustelle nicht beliebig zuschneiden. Eingesetzt werden sie vor allem dort, wo mit sehr geringer Aufbauhöhe sehr hohe Dämmleistungen erreicht werden müssen.
Mauerwerk: Porenbeton und moderne Ziegel liegen vorne
Bei tragenden Baustoffen sehen die Werte völlig anders aus. Ein Mauerstein muss nicht nur dämmen, sondern auch Lasten aufnehmen und Anforderungen an Brand-, Schall- und Feuchteschutz erfüllen.
Porenbeton
Hochwärmedämmender Porenbeton erreicht Wärmeleitfähigkeiten um 0,07 bis 0,10 W/(mK). Für einen massiven, tragenden Wandbaustoff ist das sehr wenig.
Die geringe Wärmeleitfähigkeit entsteht durch die vielen Poren im Material. Entsprechend dicke monolithische Außenwände können deshalb ohne zusätzliche Dämmschicht niedrige U-Werte erreichen.
Ziegel
Bei Ziegeln ist die Spannweite besonders groß.
Moderne hochwärmedämmende Ziegel erreichen Rechenwerte um 0,08 W/(mK). Andere Hochlochziegel liegen deutlich höher. Lochbild, Rohdichte und gegebenenfalls integrierte Dämmstofffüllungen beeinflussen die Wärmeleitfähigkeit stark.
Für eine Bestandswand reicht die Angabe „36,5 cm Ziegel“ deshalb nicht aus, um den U-Wert zuverlässig zu bestimmen. Dafür muss möglichst bekannt sein, welcher Stein tatsächlich verbaut wurde.
Kalksandstein
Kalksandstein besitzt eine hohe Rohdichte und damit eine vergleichsweise hohe Wärmeleitfähigkeit. Je nach Rohdichte und Produkt können die Werte von rund 0,33 bis über 1,0 W/(mK) reichen.
Außenwände aus Kalksandstein werden deshalb üblicherweise mit einer separaten Wärmedämmung kombiniert.
Die hohe Rohdichte hat dafür andere Vorteile: Sie verbessert unter anderem den Schallschutz und erhöht die Wärmespeicherfähigkeit.
Holz und Beton: große Unterschiede bei Konstruktionsbaustoffen
Holz
Für Nadelholz wird für wärmeschutztechnische Berechnungen häufig mit Größenordnungen um 0,13 W/(mK) gearbeitet.
Damit dämmt Holz wesentlich besser als Normalbeton oder schwerer Kalksandstein. Gegenüber einem eigentlichen Dämmstoff ist der Unterschied trotzdem erheblich.
Eine Mineralwolle mit λ = 0,035 W/(mK) dämmt bei gleicher Dicke rein rechnerisch fast viermal so gut wie Holz mit λ = 0,13 W/(mK).
Das spielt bei Holzrahmenwänden und Zwischensparrendämmungen eine wichtige Rolle. Ständer und Sparren durchbrechen die Dämmstoffebene und erhöhen den Wärmestrom durch das Bauteil.
Beton
Normalbeton besitzt je nach Zusammensetzung und Rohdichte eine Wärmeleitfähigkeit von ungefähr 1,5 bis 2,1 W/(mK). Als Wärmedämmstoff ist er damit ungeeignet.
Leichtbetone können deutlich niedrigere Werte erreichen. Bei stark reduzierter Rohdichte sind Wärmeleitfähigkeiten unter 0,4 W/(mK) möglich.
Auch hier ist „Beton“ als Angabe für eine energetische Berechnung deshalb zu ungenau.
Gleiche Dicke bedeutet nicht gleiche Dämmwirkung
Für die Dämmwirkung einer Materialschicht reicht der λ-Wert allein nicht. Zusätzlich zählt ihre Dicke.
Der Wärmedurchlasswiderstand R lässt sich bei einer homogenen Schicht vereinfacht so berechnen:
R = d / λ
Dabei gilt:
- R: Wärmedurchlasswiderstand in m²K/W
- d: Schichtdicke in m
- λ: Wärmeleitfähigkeit in W/(mK)
Vergleichen wir vier Materialien mit jeweils 12 cm Dicke:
| Material | λ in W/(mK) | R bei 12 cm |
| PIR | 0,023 | ca. 5,22 m²K/W |
| Mineralwolle | 0,035 | ca. 3,43 m²K/W |
| Porenbeton | 0,080 | 1,50 m²K/W |
| Kalksandstein | 1,10 | ca. 0,11 m²K/W |
Der Vergleich ist bewusst theoretisch. PIR und Kalksandstein erfüllen völlig unterschiedliche Aufgaben. Die Rechnung zeigt lediglich, welchen Einfluss die Wärmeleitfähigkeit bei gleicher Materialdicke hat.

Wie dick muss ein Material für die gleiche Dämmwirkung sein?
Noch anschaulicher wird der Unterschied, wenn alle Materialien denselben Wärmedurchlasswiderstand erreichen sollen.
Nehmen wir als Vergleich:
R = 4,0 m²K/W
Dann gilt:
d = R × λ
Rein rechnerisch ergibt sich:
| Material | λ in W/(mK) | benötigte Dicke für R = 4 |
| PIR | 0,023 | ca. 9,2 cm |
| Mineralwolle | 0,035 | ca. 14 cm |
| Holzfaser | 0,036 | ca. 14,4 cm |
| Zellulose | 0,039 | ca. 15,6 cm |
| Porenbeton | 0,080 | ca. 32 cm |
| Nadelholz | 0,13 | ca. 52 cm |
| Kalksandstein | 1,10 | ca. 4,40 m |
Die Tabelle ist keine Empfehlung für einen Bauteilaufbau. Sie zeigt ausschließlich den Einfluss der Wärmeleitfähigkeit auf die erforderliche Materialdicke.
Bei Mauerwerk kommen Tragfähigkeit, Rohdichte und viele weitere Anforderungen hinzu. Deshalb wäre es beispielsweise unsinnig, eine Außenwand allein nach dem niedrigsten λ-Wert auszuwählen.
λ, R und U-Wert: Wo liegt der Unterschied?
Die drei Kennwerte beschreiben unterschiedliche Dinge.
λ – Wärmeleitfähigkeit
λ ist eine Materialeigenschaft. Der Wert ermöglicht den Vergleich unterschiedlicher Baustoffe.
Je kleiner λ, desto weniger Wärme leitet das Material.
R – Wärmedurchlasswiderstand
R berücksichtigt zusätzlich die Dicke der Materialschicht.
Je größer R, desto besser bremst die Schicht den Wärmestrom.
U – Wärmedurchgangskoeffizient
Der U-Wert beschreibt den Wärmedurchgang durch das gesamte Bauteil.
Bei einer Wand können dazu beispielsweise gehören:
- Innenputz
- Mauerwerk
- Dämmung
- Außenputz
- innere und äußere Wärmeübergangswiderstände
Vereinfacht gilt für ein mehrschichtiges Bauteil:
Rgesamt = Rsi + R1 + R2 + … + Rn + Rse
Daraus folgt:
U = 1 / Rgesamt
Je kleiner der U-Wert, desto besser ist der Wärmeschutz des fertigen Bauteils.
Merksatz:
Baustoff → λ
Baustoff + Dicke → R
komplettes Bauteil → U
λD, λB und λR: Warum gibt es unterschiedliche Werte?
In technischen Datenblättern stehen nicht immer dieselben Bezeichnungen für die Wärmeleitfähigkeit.
λD – deklarierter Wert
λD ist die vom Hersteller nach der jeweiligen Produktnorm deklarierte Wärmeleitfähigkeit.
Dieser Wert begegnet häufig bei Dämmstoffen.
λB – Bemessungswert
Der Bemessungswert berücksichtigt die für die wärmeschutztechnische Berechnung in Deutschland geltenden Randbedingungen.
Er kann deshalb etwas höher als der deklarierte Wert ausfallen.
Beispiel:
Ein Dämmstoff kann mit
λD = 0,034 W/(mK)
deklariert sein, während für die Berechnung
λB = 0,035 W/(mK)
angesetzt wird.
λR – Rechenwert
Bei Mauerwerk begegnet häufig der Rechenwert λR. Er dient der wärmeschutztechnischen Berechnung des jeweiligen Mauerwerks beziehungsweise Produkts.
Für eine überschlägige Materialbewertung reichen typische Tabellenwerte. Soll ein U-Wert belastbar berechnet oder nachgewiesen werden, muss der für das konkrete Produkt geltende Bemessungs- oder Rechenwert verwendet werden.
Rohdichte beeinflusst die Wärmeleitfähigkeit
Vor allem bei mineralischen Baustoffen hängen Rohdichte und Wärmeleitfähigkeit häufig eng zusammen.
Kalksandstein zeigt das besonders deutlich. Spezielle leichtere Steine können Wärmeleitfähigkeiten um 0,33 W/(mK) erreichen. Dichtere Varianten liegen dagegen bei rund 1,0 W/(mK) oder darüber.
Auch bei Beton reduziert eine geringere Rohdichte in der Regel die Wärmeleitfähigkeit. Leichtbeton dämmt deshalb deutlich besser als dichter Normalbeton.
Für die Praxis heißt das: Ein pauschaler Tabellenwert für „Beton“, „Ziegel“ oder „Kalksandstein“ reicht für eine genaue Berechnung nicht aus.
Welche U-Werte gelten bei einer Sanierung 2026?
Für die energetischen Anforderungen an bestehende Gebäude ist seit dem 29. Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) maßgeblich.
Bei Änderungen an bestehenden Außenbauteilen greifen die Anforderungen grundsätzlich, wenn mehr als 10 % der Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe betroffen sind.
Für typische Bauteile von Wohngebäuden nennt das Gesetz unter anderem folgende Höchstwerte:
| Bauteil bzw. Maßnahme | maximaler U-Wert |
| Außenwand | 0,24 W/(m²K) |
| Dach bzw. oberste Geschossdecke | 0,24 W/(m²K) |
| Dachfläche mit Abdichtung | 0,20 W/(m²K) |
| Fenster/Fenstertür | Uw 1,3 W/(m²K) |
Die Tabelle zeigt nur typische Fälle. Je nach Bauteil, Maßnahme und Bestand gelten weitere Anforderungen und Ausnahmen.
Bei technisch begrenzter Dämmdicke enthält das GModG zudem Sonderregelungen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Anforderung erfüllt sein, wenn die maximal mögliche Dämmstoffdicke eingebaut und ein definierter Bemessungswert eingehalten wird.
Die dort genannten λ-Werte sind keine allgemeine Vorgabe für jeden Dämmstoff, sondern gelten nur für die ausdrücklich geregelten Sanierungsfälle.
Welcher Baustoff dämmt nun am besten?
Bei der reinen Wärmeleitfähigkeit liegen Hochleistungsdämmstoffe vorne. Vakuumdämmplatten erreichen die niedrigsten Werte, spielen im normalen Hausbau aber nur eine Nebenrolle. Unter den verbreiteten Dämmstoffen ermöglicht PIR besonders geringe Dämmstoffdicken.
Bei tragenden Mauersteinen erreichen hochwärmedämmender Porenbeton und moderne wärmeoptimierte Ziegel niedrige λ-Werte. Kalksandstein und Normalbeton benötigen bei Außenwänden dagegen üblicherweise eine zusätzliche Dämmebene.
Für den Materialvergleich ist λ der wichtigste Kennwert. Für den Wärmeschutz eines Hauses zählt am Ende der U-Wert des kompletten Bauteils. Ein niedriger λ-Wert allein macht deshalb noch keinen guten Wand-, Dach- oder Deckenaufbau.















U = (0,25 W/m²K x 0,2 m + 0,6 W/m²K x 0,8 m) / (0,8 m + 0,2 m) = 0,05 + 0,48 = 0,53 W/m²K
Die Planken mit 0.2 m Dicke haben den Wert 0,6 werden aber mit 0,8 m multipliziert? Der richtige Wert muss doch aufgrund der Flächenrelationen auf den ersten Blick dichter an 0.24 als an 0.6 liegen.
Ich sehe die Rechnung so:
U = (0,25 W/m²K x 0,8 m + 0,6 W/m²K x 0,2 m) / (0,8 m + 0,2 m) = 0,2+ 0,12= 0,32 W/m²K
Hallo Herr Kuhnt,
da haben Sie natürlich recht. Da habe ich bei der Berechnung die Werte vertauscht. Ich passe es an.
Viele Grüße
Dominik Hochwarth
Ich suche jemanden, der mir die U-Werte für ein Holzhaus nach unseren Wünschen berechnet. Dazu haben wir folgende Abmessungen die uns zur Verfügung stehen und wo wir sehen möchten, was bei unserem Budget machbar ist. Hier geht es einfach um die optimale Dämmung eines Holzhauses, welches wir auf alle Fälle als ebenerdige Bauweise mit einem gedämmten Satteldach baue möchten.
Unsere Daten wären:
Rechteckbohlenstärken zur Auswahl: 160mm, 180mm, 185mm, 200mm, 210mm, 220mm, 230mm 240mm,
270mm.
Naturdämmung mit Thermo-Hanf oder Thermo-Jute. Dämmstärke 100mm oder 200mm. Ständer Abstand 600mm.
Zweite Variante wären gefräste Rundbohle mit einem Durchmesser von 200mm, 240mm 260mm, 280mm, 300mm.
Die Dämmung dann wie bei der Rechteckbohle entweder 100mm oder 200mm mit Ständern alle 600mm.
Wer kann mir da eine einfache Formel zur Berechnung geben, wenn diese Daten ausreichen. Ich bin kein Fachmann und sehe mir diese Formeln an, als wenn die aus einer anderen Welt stammen. Vielleicht einfach ein Zahlenbeispiel aus meinen Daten verwenden.
Vielen Dank im Voraus für eine möglichst schnelle Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
Bormann
Ich hätte eine Frage zur Isoliereigenschaft der Schlackensteine, die im Rupertiwinkel Anfang des 20. Jahrhunderts vielfach in Bäuernhäusern als Baumaterial (als Nebenprodukt der Eisenerzabbaus im Achtal) zum Einsatz gekommen sind. Ich hab gelesen, dass die Isoliereigenschaften mit der von Ziegelsteinen vergleichbar ist. Stimmt das? Liebe Grüße Barbara
Da kann ich nicht viel zu sagen, vielleicht findet sich etwas in dieser Materialdatenbank für energetische Altbausanierung: https://www.masea-ensan.com/