Sie haben noch nie verputzt, wollen es sich aber nicht nehmen lassen, selbst die Traufel zu schwingen? Da haben Sie sich ganz schön was vorgenommen, denn Putzen gehört zu den schwierigeren Heimwerkertätigkeiten. Hier lernen Sie die Grundzüge des Verputzens kennen.

Verputzen einer Wand

Die benötigten Werkzeuge

Das richtige Verputzen steht und fällt mit dem richtigen Werkzeug. Folgende Werkzeuge benötigen Sie:

  • Glättkelle aus Edelstahl zum Aufziehen des Putzes
  • Reibebrett zum Glätten und Verdichten
  • Aufzieher (Traufel) aus Edelstahl, mit dem Putz breit aufgezogen wird
  • Nagelbrett zum Aufrauen des Unterputzes
  • Kardätsche zum Abziehen des Putzes
  • Filzbrett zum Anfeuchten und Glätten der Oberfläche
  • Rührquirl zum Mischen

Schritt 1: Den Untergrund vorbereiten

Noch wichtiger als das richtige Werkzeug ist eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds. Schlampen Sie hier, kann es Ihnen passieren, dass der Putz später nicht hält. Grundsätzlich muss der Untergrund:

  • frei von Staub- und Schmutzschichten sein
  • saugfähig sein
  • rau sein
  • trocken sein
  • es darf keine Feuchtigkeit aufsteigen

Darüber hinaus kommt es auf das Material an, aus dem der Putzuntergrund besteht. Hier sind dann noch zusätzliche Maßnahmen zur Untergrundvorbereitung nötig:

Beton als Putzgrund

Eine frisch betonierte Betonwand muss etwa 4 Wochen trocknen, damit der Untergrund einigermaßen trocken ist. Allerdings ist Beton lediglich schwach saugend, so dass die Haftung des Putzes nicht so gut ist. Durch einen Spritzbewurf lässt sich das verbessern. Dazu später mehr.

Ziegelstein als Putzgrund

Ziegelmauerwerk ist ein dankbarer Putzgrund – er ist ausreichend saugfähig und außerdem sehr rau. Das führt dann zu einer guten Verzahnung zwischen Putz und Untergrund. Hier haften die unterschiedlichsten Putzarten ohne Haftvermittler.

Kalksandstein als Putzgrund

Kalksandstein ist sehr glatt und saugt sehr stark. Das ist kein geeigneter Putzgrund. Es ist daher auf jeden Fall eine Vorbehandlung mit einem Haftbrückenanstrich oder einem Spritzbewurf notwendig.

Bimsbetonstein als Putzgrund

Mauern aus Bimsbeton sind sehr rau, weshalb Putze sehr gut darauf haften. Es ist daher kein Spritzbewurf notwendig. Da die Saugfähigkeit jedoch eher mäßig ist, sollten Sie die Wand vor dem Verputzen vornässen.

Porenbeton als Putzgrund

Porenbeton ist ein sehr stark saugendes Material, ein Putz kann somit nicht richtig fest werden, da hierfür ausreichend Wasser zur Verfügung stehen muss. Es ist auf jeden Fall ein Haftbrückenanstrich oder ein volldeckender Spritzbewurf notwendig

Holzbalken oder Stahlträger verputzen

Putz hält nicht auf Holzbalken oder Stahlträgern. Sie müssen diese daher vor dem Verputzen mit einem Putzträger aus Drahtgewebe oder Streckmetall verkleiden.

Spritzbewurf für bessere Putzhaftung

Bei manchen Untergründen ist es, wie bereits geschrieben, notwendig, durch einen Spritzbewurf für eine bessere Haftung des Putzes zu sorgen. Dabei handelt es sich um fast dünnflüssigen Mörtel, den Sie mit kräftigem Schwung mit Hilfe einer Kelle an die Wand werfen müssen. Auch Fugen und andere Vertiefungen an der Wand sind so zu füllen.

Der Mörtel für den Spritzbewurf muss so flüssig sein, dass er praktisch vollständig von der waagerecht gehaltenen Kelle läuft. Mischen Sie den Mörtel immer wieder durch, da sich die Inhaltsstoffe sehr leicht absetzen. Wichtig ist zudem, die Wand vorzunässen, damit dem Mörtel die zum Abbinden notwendige Feuchtigkeit nicht entzogen wird.

Ist der Untergrund stark saugend, braucht es einen volldeckenden Spritzbewurf. Ist er schwach saugend, reicht ein nicht voll deckender Spritzbewurf aus, der Putzgrund darf noch durchscheinen.

Bei einem nicht deckenden Spritzbewurf sollten Sie mindestens 12 Stunden warten, ehe Sie mit dem Verputzen beginnen. Der Mörtel muss ausreichend fest sein. Wenn Sie in geschlossener Lage mehrere Millimeter dick vorspritzen, müssen Sie entsprechend länger warten. Wenn sich der Mörtel nicht mehr mit der Hand abwischen können, kann es mit dem Verputzen losgehen.

Schritt 2: Verputzen

Fangen wir mit einigen Vorbemerkungen an: Ein Putz kann aus einer oder mehreren Schichten bestehen. Ein Außenputz soll in zwei Lagen mit einer Dicke von insgesamt 20 mm aufgetragen werden, bei einem Innenputz reichen 15 mm aus. Es kann in einer oder in mehreren Lagen verputzt werden.

Putz aus Kalk oder Zement müssen Sie bei trockenem Wetter durch Anspritzen mit Wasser feucht halten. Schützen Sie frischen Außenputz außerdem vor Wind und starken Sonnenschein. Er darf nicht zu schnell austrocknen, da es sonst beispielsweise zu Rissen kommt.  Siehe Beitrag Putzrisse.

Achtung! Kalk, Zement und Gips haben eine ätzende Wirkung und sollten daher nicht in die Augen geraten. Ist es passiert, dann sofort das Auge mit klarem Wasser ausspülen. Schauen Sie außerdem, dass Sie möglichst nicht mit den Händen an den Mörtel kommen. Tragen Sie daher Gummihandschuhe. Auch das Tragen einer Schutzbrille kann hilfreich sein – insbesondere beim Anmachen des Mörtels.

Anmachen des Putzmörtels

Das Mischungsverhältnis des Putzmörtels hängt davon ab, ob Sie den Putz mit der Hand oder der Maschine anmischen. Das ist genauso wie bei der Herstellung von Mauermörtel.

Mit der Hand lassen sich die Bestandteile des Putzmörtels nicht so gut vermischen, daher sollten Sie einen geringeren Sandanteil als beim Mischen mit der Maschine wählen. Nehmen Sie in der nachfolgenden Tabelle den kleineren Wert, wenn Sie den Putzmörtel mit der Hand anmachen.

Mischungsverhältnis von Putzmörtel

Mörtelart Luft- / Wasserkalk Hydraulischer Kalk Zement Sand
Kalkmörtel

(Verwendung als Innenputz)

1  

1

3,5 – 4,5

3-4

Kalkzementmörtel (Verwendung als Außenputz) 1,5 oder 2 1 9-11
Zementmörtel (Verwendung als Sockelputz oder Außenputz) Bis 0,5 2

1

6-8

3-4

Gipsmörtel (Verwendung als Innenputz) Verarbeitung ohne Sand oder als Gipssandmörtel mit 1 bis 3 Teilen Sand
Anhydritmörtel (Verwendung als Innenputz) Mischung aus 1 Teil Anhydrit und bis zu 2,5 Teilen Sand

In der Tabelle sind die Mischungsverhältnisse in Raumteilen angegeben. Auf der Baustelle messen Sie die Teile in der Regel mit einer Schaufel ab, was natürlich nicht besonders genau ist, zumal eine Schaufelfüllung je nach Feuchtigkeit des Sandes doch sehr unterschiedlich ausfällt.

Mischen Sie die Mörtelbestandteile sehr sorgfältig, damit die Sandkörner möglichst dicht vom Kalk- oder Zementbrei umhüllt sind. Sie erkennen eine gute Mischung an einer gleichmäßigen Färbung des Mörtels.

Wenn Sie nur kleine Mengen anmischen müssen, können Sie das ganz gut mit der Hand machen, wenn es jedoch größere Mörtelmengen braucht, sollten Sie besser eine Mischmaschine verwenden.

Hier noch ein paar Tipps zum Mischen der einzelnen Mörtelarten:

  • Mischen Sie für die Herstellung von Zementmörtel Zement und Sand trocken und geben Sie dann das Wasser dazu. Das können Sie bei Kalkmörtel genauso machen, wenn der Sand trocken ist.
  • Ist der Sand feucht, kann der Kalk Klumpen bilden. Mischen Sie dann bei Kalkmörtel erst den Kalk mit Wasser und geben Sie anschließend den Sand dazu.
  • Streuen Sie zum Anmachen von Gipsmörtel in das Anmachwasser. Verrühren Sie den Mörtel nach kurzer Sumpfzeit. Mischen Sie nur kleinere Mengen an, da die Verarbeitungszeit nur etwa 15 Minuten beträgt.

Wollen Sie sich nicht mit Mischungsverhältnissen beschäftigen, können Sie auch Fertigmischungen verwenden. Sie sind zwar etwas teurer, aber Sie bekommen einen Mörtel, der gleichmäßig und in richtigen Anteilen zueinander gemischt ist. Sie müssen lediglich Wasser zugeben und benötigen keine Mischmaschine.

Sonderfall Kunststoffputz

Auf Basis von Dispersionsfarben mit Gesteinskörnungen entstehen Kunststoffputze. Sie müssen nicht angerührt werden, sondern kommen in Eimern auf die Baustelle. Sie müssen Kunststoffputze dann nur mit einer Bohrmaschine mit Rühreinsatz kurz aufrühren.

Als Untergrund benötigt ein Kunststoffputz eine glatte Putzfläche. Der Putz selbst bestimmt die Optik und schützt zudem die Wand.

Ziehen Sie den Putz wird mit einem Edelstahlglätter auf und ziehen Sie ihn mit einem steil aufgestellten Glätter auf Korndicke ab. Anschließend mit einem Kunststoff-Reibebrett durchreiben. Die Dicke des Putzes wird hierbei von der Kornstärke vorgegeben.

Je nachdem, ob Sie die Putzfläche waagerecht, senkrecht oder kreisförmig reiben, ergeben sich unterschiedliche Oberflächenstrukturen. Machen Sie das jedoch nicht zu lange, da sich das Aussehen der Oberfläche dadurch verschlechtert. Der Grund: Der Putz wird durch die Körnung ständig abgerissen.

Unterputz

Fangen wir mit dem Unterputz an. Die erste Putzschicht besitzt eine Dicke von 10 bis 15 mm. Die Festigkeit des Unterputzes sollten Sie so wählen, dass sie größer oder zumindest genauso groß wie die zweite Putzschicht ist. Das ist ein Grundsatz des Putzens: Die Festigkeit der Putzschichten sollte von innen nach außen abnehmen oder gleich bleiben.

Tragen Sie in einem Arbeitsgang den Mörtel nur so dick auf, dass der Putz gut haftet und nicht abrutscht. Tragen Sie eine zweite Putzschicht außerdem erst auf, denn die erste Schicht hart genug ist.

Mörtel anwerfen

Jetzt geht es ans Eingemachte, Sie müssen dafür sorgen, dass der Mörtel an der Wand bleibt. Werfen Sie den Mörtel kräftig von unten nach oben an die Wand und schauen Sie, dass sich die Mörtelbatzen gegenseitig überdecken. Mit einem Nagelbrett können Sie den Untergrund etwas aufrauen und die Haftung verbessern.

Falls Sie versuchen sollten, den Mörtel lediglich mit einem Glättbrett aufzuziehen, mag das funktionieren, aber: Zwischen Putz und Wand können Hohlräume entstehen, die eventuell zu einem Abfallen des Putzes führen.

Nehmen Sie sich keine zu großen Flächen in einem Durchgang vor, sondern arbeiten Sie abschnittsweise. Größer als etwa 2 x 1 m sollte die Einzelfläche nicht sein. Nur dadurch lässt sich der frische Mörtel während der Dauer der Arbeit gleichmäßig gut bearbeiten.

Putz abziehen

Haben Sie den Mörtel mit der Kelle angeworfen, kommt der nächste Arbeitsschritt: Sie müssen die Fläche mit einem langen Reibebrett – der Kardätsche – abziehen. Setzen Sie die Kardätsche am Fußboden an und ziehen Sie sie mit seitlichen Hin- und Herbewegungen nach oben.

Auf dem Reibebrett sammelt sich überschüssiger Mörtel. Werfen Sie diesen mit einer Kelle in Vertiefungen des Putzes. Machen Sie das solange, bis die frisch verputzte Oberfläche wirklich eben ist.

Putz abreiben

Lässt sich der Mörtel kaum noch eindrücken, können Sie den Putz abreiben. Führen Sie das Reibebrett dazu mit leichtem Druck über die Putzfläche. Der Putz wird dadurch noch glatter und dichter. Reiben Sie den Putzmörtel zu früh ab, wird die Oberfläche wellig. Ist der Putz zu trocken geworden, können Sie ihn leicht anfeuchten.

Bodenecken

Für eine saubere Bodenecke stellen Sie die Kardätsche hochkant in die Ecken und bewegen sie mit leichtem Druck hin und her. Nehmen Sie den am Boden liegenden überschüssigen Mörtel mit der Kelle auf.

Bearbeiten Sie die Bodenecke danach mit einem Reibebrett nach – so wie Sie es auch bei der Wandfläche gemacht haben.

Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig die Ebenheit des Putzes. Das gelingt am besten mit einer geraden Latte oder einem Brett. Legen Sie die Latte in verschiedene Richtungen an, sie muss immer satt auf der Putzfläche aufliegen.

Ecken mit Schienen schützen

Außenecken sind immer dadurch gefährdet, dass Sie oder jemand anders daran stößt und sie dadurch beschädigt wird. Sie sollten daher an den kritischen Stellen unbedingt Eckputzschienen einputzen. Das muss nicht bis unter die Decke erfolgen, bis zu einer Höhe von etwa 1,50 m ist in der Regel ausreichend.

Schneiden Sie das Eckschutzprofil in der gewünschten Länge zu und biegen Sie die Enden leicht nach innen, damit diese später nicht durch den Putz dringen.

Setzen Sie auf die Ecken in einem Abstand von etwa 50 cm Gipsbatzen und drücken Sie die Eckschutzschiene hinein. Richten Sie die Schiene mit der Wasserwaage gerade aus. Sitzt sie fest, können Sie die Wand verputzen.

Putzlehren erleichtern die Arbeit

Selbst erfahrenen Verputzern fällt es mitunter schwer, genau gerade Putzflächen herzustellen. Sogenannte Putzlehren sind hier wertvolle Hilfen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Latten mit 1 bis 1,5 cm Dicke, die mit Mauerhaken an der Wand befestigt werden. Außerdem gibt es Putzleisten aus Metall, die sich mit Gipsmörtel an der Wand befestigen lassen.

Überprüfen Sie beim Anbringen der Putzlehre mit Hilfe einer Wasserwaage, ob diese wirklich senkrecht sind. Beim Abziehen des Putzes können Sie die Kardätsche entlang der Lehre ziehen und haben so die Gewissheit, dass die Fläche gerade und eben wird.

Eine Ecke verputzen

Wie Sie eine Ecke mit Hilfe von Schienen schützen, wissen Sie bereits, jetzt geht es darum, eine gerade und scharfe Kante herzustellen:

Besorgen Sie sich ein Anschlagbrett und befestigen Sie es so an der Ecke, dass es etwa 1,5 bis 2 cm über die Ecke hinaussteht – gerade so weit, wie die Putzdicke werden soll. Die Befestigung erfolgt mit Putzhaken oder Stahlnägeln.

Werfen Sie den Putz entlang des Brettes an und verfahren Sie so, wie Sie es in den Abschnitten davor erfahren haben. Die Brettkante dient als Führung.

Ist der Putz fest genug, entfernen Sie vorsichtig die Putzlehre. Diese befestigen Sie dann auf dem bereits fertiggestellten Putz, um die andere Fläche der Ecke zu verputzen. Gehen Sie hier äußerst vorsichtig vor, um den frischen Putz nicht zu beschädigen.

Jetzt können Sie die zweite Fläche verputzen. Ist der Putz angezogen, entfernen Sie die Putzlehre und bessern Sie die Einschlagstellen mit frischem Mörtel aus.

Oberputz

Der Oberputz bestimmt das Aussehen der Wand, hierfür stehen zahlreiche fertig gemischte Edelputze zur Verfügung. Sie sind häufig mit Farbstoffen oder besonderen Sandsorten behandelt, so dass sich ein nachfolgender Farbanstrich erübrigt.

Das Verputzen erfolgt wie beim Unterputz, allerdings können Sie dem Putz mit dem Glättbrett verschiedene Strukturen verpassen – je nachdem, ob Sie den Putz waagerecht, senkrecht oder kreisförmig abreiben. Sie können den Putz außerdem mit der Kelle, einem Zahnspachtel oder anderen Werkzeugen strukturieren – gerade so, wie Sie es am schönsten finden.

Feinputzmörtel als Innenputz

Bei Innenwänden kommt als Oberputz häufig Feinputzmörtel aus fertig gemischtem Trockenmörtel zum Einsatz. Den müssen Sie nur durch Zugabe von Wasser mit dem Rührquirl anmachen, bis er glatt und cremeartig ist. Die genauen Angabem entnehmen Sie der Herstellervorschrift.

Bringen Sie den Oberputz erst auf, wenn der Unterputz so fest ist, dass er die neue Putzlage tragen kann. Sie merken es daran, dass sie ihn nicht mehr mit dem Daumen eindrücken können. Ist er zu trocken, können Sie ihn etwas mit einem Quast anfeuchten.

Tragen Sie den Feinputzmörtel etwa 2 mm bis 3 mm dick mit der Traufel auf. Nehmen Sie sie dazu in die linke Hand und geben sie mit der rechten Hand mit einer Kelle Mörtel auf die Traufel. Linkshänder können es natürlich auch andersrum machen.

Arbeiten Sie jetzt mit zwei Händen weiter. Setzen Sie die Traufel unten an der Wand schräg an und ziehen Sie sie mit leichtem Druck nach oben. Bei den nächsten Bahnen verfahren Sie ebenso, bis die komplette Wand mit eine Putzschicht versehen ist.

Verfahren Sie nun so, wie Sie es bereits beim Unterputz gemacht haben, also erst abziehen und danach abreiben, bis eine glatte Oberfläche entstanden ist. Setzen Sie zum Abreiben die Glättkelle leicht schräg an führen Sie sie mit halbkreisförmigen Bewegungen über den Putz.

Fehlstellen im Putz ausbessern

Schäden im Putz lassen prinzipiell einfacher beheben als eine komplette Wand neu zu verputzen. Die Grundregeln der Putztechnik gelten natürlich auch hier.

Bevor es ans Verputzen geht, müssen Sie erst einmal den losen Putz großzügig abschlagen. Das kann eher mehr als zu wenig sein, denn ein geschädigter Putz sorgt für allerlei Unannehmlichkeiten bis hin zu Schimmelbildung.

Säubern Sie das Mauerwerk gründlich, bürsten es ab und nässen sie es vor. Werfen Sie nun Spritzbewurf auf die Flickstell an. Eine bessere Haftung erreichen Sie, wenn Sie es den Mörtel mit einem chemischen Haftverbesserer anmachen.

Ist der Spritzbewurf angetrocknet, können Sie die Flickstelle verputzen. Achten Sie beim Abreiben insbesondere auf den Übergang zwischen altem und neuem Putz, hier können deutlich sichtbare Kanten entstehen. Mit einem nassen Pinsel oder Quast können Sie den Übergang nach dem Abreiben mit der Glättkelle zusätzlich angleichen und glätten.

Video: Wohnraum verputzen

Wenn Sie eher bewegte Bilder anschauen wollen, als hier alles durchzulesen, dann habe ich hier ein Video für Sie gefunden:

Wohnraum verputzen | HORNBACH Meisterschmiede

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