Tankkarten für den Bau-Fuhrpark: So behalten Bauunternehmer Spritkosten und Fahrer im Griff

Von Redaktion

Bauunternehmen gehören zu den kraftstoffintensivsten Betrieben überhaupt. Transporter, Kipper, Kleintransporter, Baustellenfahrzeuge – täglich sind Fahrer auf wechselnden Routen unterwegs, tanken mal hier, mal dort, zahlen bar oder auf Privatrechnung und reichen am Ende des Monats einen Stapel Quittungen ein. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler – und lässt echte Sparpotenziale ungenutzt. Kraftstoffkosten machen oft ein Drittel der Gesamtkosten eines Fuhrparks aus. Ein Einsparpotenzial von 10 bis 15 Prozent ist in fast jedem Fuhrpark durch optimierte Prozesse realisierbar. Für einen Baubetrieb mit zehn oder mehr Fahrzeugen ist das eine fünfstellige Summe pro Jahr – allein durch bessere Organisation.

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Wie lassen sich die Spritkosten mit einer Tankkarte in den Griff bekommen?

Inhaltsverzeichnis

Was eine Tankkarte für Bauunternehmen konkret leistet

Statt wie bisher einzelne Tankbelege für die Buchhaltung zu sammeln, erhalten Unternehmen eine monatliche Rechnung, die sämtliche Tankvorgänge des gesamten Fuhrparks umfasst. Der Rechnungsbetrag wird ähnlich wie bei einer Kreditkarte gesammelt vom Unternehmenskonto abgebucht.

Das klingt nach einem kleinen Vorteil – ist in der Praxis aber ein erheblicher Zeitgewinn. Poliere und Vorarbeiter müssen keine Belege mehr sammeln, die Buchhaltung muss keine Einzelquittungen verarbeiten, und der Überblick über den Verbrauch jedes Fahrzeugs ist jederzeit abrufbar.

Durch die Nutzung von Tankkarten erhalten Unternehmen Zugriff auf ein Netz von Tankstellen mit Vorzugspreisen oder Nachlässen. Preisvergleiche in Echtzeit zeigen den Fahrern die günstigsten Tankstellen entlang der geplanten Route – Unterschiede von 5 bis 10 Cent pro Liter sind keine Seltenheit.

Zuordnung nach Fahrer oder Fahrzeug: Kontrolle ohne Misstrauen

Ein besonderer Vorteil für Bauunternehmer: Tankkarten können bestimmten Fahrern oder Kennzeichen zugeordnet werden. Transparente Berichte und Analysen sind jederzeit abrufbar.

Das ermöglicht eine klare Kostenzuordnung pro Baustelle oder Fahrzeug – wichtig für die interne Kalkulation und für die Nachweispflicht gegenüber Auftraggebern. Wenn ein Fahrzeug auf einer bestimmten Baustelle eingesetzt wird, lassen sich Kraftstoffkosten direkt diesem Projekt zuweisen. Das erleichtert die Nachkalkulation erheblich.

Digitale Tankbelege lassen sich mit den GPS-Daten des Fahrzeugs abgleichen. So wird sichergestellt, dass die getankte Menge auch tatsächlich im Tank des Firmenwagens gelandet ist. Tankbetrug – ein in größeren Fuhrparks reales Risiko – wird damit deutlich schwerer.

Mehr als nur Tanken: Maut, AdBlue und Fahrzeugpflege

Für Bauunternehmen, die schwere Fahrzeuge einsetzen, ist die Mautfähigkeit der Tankkarte ein weiteres Argument. LKW ab 7,5 Tonnen müssen in Deutschland auf allen Autobahnen und Bundesstraßen Mautgebühren bezahlen. Gängige Tankkarten werden von Toll Collect als Zahlungsmittel akzeptiert, sodass sich auch die Mautgebühren zentral über eine Rechnung verbuchen lassen.

Mit der Tankkarte können Fahrer außerdem AdBlue und andere fahrzeugbezogene Produkte wie Öl und Schmierstoffe bezahlen. Die Ausgaben erscheinen auf der wöchentlichen Rechnung. Eine zentrale Rechnung für Kraftstoff, Maut und Betriebsmittel – das ist echter Verwaltungskomfort.

Die richtige Lösung für den Bau-Fuhrpark finden

Die Auswahl der passenden Tankkarte hängt von Faktoren wie Fuhrparkgröße, regionaler Abdeckung und technischen Anforderungen ab. Bauunternehmen mit regional konzentriertem Einsatzgebiet haben andere Anforderungen als Betriebe, die überregional tätig sind. Wer Fahrzeuge auf Baustellen in ganz Deutschland schickt, braucht eine markenübergreifende Lösung mit breitem Netz.

Radius Deutschland bietet genau diese Kombination: Tankkarten werden an über 13.000 Tankstellen in Deutschland und mehr als 45.000 Tankstellen in Europa akzeptiert. Alle Rechnungen und Transaktionen werden digital und steuergerecht aufgeführt – das aufwändige Sammeln von Tankbelegen entfällt vollständig.

Für Bauunternehmer, die ihren Fuhrpark endlich unter Kontrolle bringen wollen, ist das der logische erste Schritt.

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