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Torfeder der Garage defekt – was ist zu tun?

Übliche Garagenschwingtore besitzen in der Regel jeweils rechts und links eine sogenannte Spiralzugfeder. Sie braucht es, um das Garagentor öffnen und zu schließen. Im Laufe der Jahre kann das Material ermüden und die Torfeder brechen. Dann ist guter Rat teuer. Was ist zu tun? Wie lässt sich die gebrochene Garagentorfeder ersetzen? Hier erfahren Sie es.

Garagentorfeder

Was ist zu tun, wenn die Feder gebrochen ist?

  1. Sie müssen keineswegs nur die gebrochene Feder ersetzen, sondern auch die noch intakte auf der gegenüberliegenden Seite. Nur so können unterschiedliche Spannungen vermieden werden. Und nur so wird verhindert, dass sich das Torblatt (meistens aus Stahlblech mit Sicken) verzieht.
  2. Ist eine Feder gebrochen, sollten Sie den Torbetrieb möglichst einstellen oder nur so selten wie möglich das Tor öffnen. Das ist besonders bei Toren mit elektrischem Torantrieb ratsam. Fehlt nämlich eine Feder, muss der Motor die Hauptlast des Absenkens oder Hochschiebens erbringen. Das führt in kurzer Zeit zu einem Defekt des Antriebs.
  3. Sie sollten das Einspannen der Feder einem Fachmann – etwa einem Schlosser – überlassen, denn aufgrund der enormen Spannung können sich ungeübte Personen verletzen.
  4. Sicherheit ist alles! Deshalb sollten Sie durch die Feder ein Stahlseil führen. Verankern Sie das Stahlseil fest im Mauerwerkt, denn reißt eine Feder, dann fliegen die Einzelteile nicht als Geschoss durch die Gegend.

Wie kommt man aber an Ersatzfedern?

Normalerweise liefert Ihnen der Hersteller des Tores diese Ersatzteile nach. Normalerweise! Das Normale ist aber eher die Ausnahme, denn bei alten Toren, die 30 Jahre alt sein können, aber immer noch funktionieren, ist der Hersteller meistens nicht mehr feststellbar. Sie können auf keinen Fall eine x-beliebige Spiralzugfeder einbauen. Diese muss auf das Gewicht des Torblatts abgestimmt sein.

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„Normalerweise“ sind die Federn an ihren oberen Haken farblich markiert. Jede von einem Dutzend Farben steht für einen anderen Federtyp. Ist die Farbmarkierung noch erkennbar, haben Sie es leicht. Wenn nicht, müssen Sie die alte Feder nachmessen: Dicke des Stahls, Länge der Feder mit und ohne Haken, Durchmesser der Feder innen und außen. Dann kann der Hersteller des Tors oder jeder Schlosserbetrieb, der Tore einbaut, Ihnen weiterhelfen.

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