Das richtige Waschbecken finden

Der Waschplatz ist der meistgenutzte Ort im Badezimmer, entsprechend viel Aufmerksamkeit sollten wir dem Waschtisch zukommen lassen. Es ist jedoch gar nicht so einfach, das richtige Waschbecken zu finden. Die Auswahl ist riesig, es gibt die Becken in verschiedenen Einbauarten, Größen, Materialien und Farben. Hier erfahren Sie, auf was es beim Kauf eines Waschbeckens ankommt.

schwarzes Waschbecken
Schwarze Waschbecken liegen momentan im Trend (Foto: Villeroy & Boch Memento)

Waschtisch oder Waschbecken – was ist richtig?

Die offizielle Bezeichnung für die Badkeramik ist Waschtisch. Das gilt zumindest für die größeren Becken ab 60 cm. Bei kleineren Becken für das Gäste-WC ist hingegen die Bezeichnung Waschbecken durchaus erlaubt. Wobei hier in der Regel von Handwaschbecken gesprochen wird.

Schauen wir uns die Suchanfragen bei Google an, sieht das etwas anders aus. Es suchen unter 20.000 Menschen monatlich nach Waschtisch, aber über 30.000 Menschen nach Waschbecken. Die Leute tendieren also eher zum Waschbecken als zum Waschtisch.

Ob Sie nun nach Waschbecken oder Waschtischen suchen, macht letztlich keinen Unterschied, sie landen auf jeden Fall bei den gleichen Produkten. Wir haben uns hier für die allgemeingebräuchlichere Sprachweise entschieden.

Welche Bauformen und Einbauarten gibt es bei Waschbecken?

Bevor wir uns um Farbe oder Material kümmern, geht es erst einmal um die verschiedenen Bauformen und Einbauarten von Waschbecken. Sie prägen doch ganz entscheidend den Eindruck des Waschplatzes. Sie haben die Wahl zwischen:

  • Standard-Waschbecken
  • Aufsatzwaschbecken
  • Einbauwaschbecken
  • Unterbauwaschbecken
  • Standwaschbecken
  • Eckwaschbecken
  • Handwaschbecken
  • Doppelwaschbecken
  • Ausgussbecken

Standard-Waschbecken

Als Standard-Waschbecken bezeichnen wir hier den Waschtisch, der an die Wand geschraubt wird. Er kommt entweder Solo daher oder kann mit einem Unterschrank kombiniert werden. Hier haben Sie die Wahl zwischen Standschränken oder wandhängenden Waschtischunterschränken.

Letztere gibt es häufig passend zum Waschbecken – Waschtisch und Unterschrank bilden dann eine perfekte Einheit. Prinzipiell sollten Sie auf einen Waschbeckenunterschrank nicht verzichten, denn leichter kommen Sie im Bad nicht zum nötigen Stauraum.

Die Abstände der Stockschrauben zur Befestigung des Waschbeckens sind übrigens mehr oder weniger genormt. Sofern Sie beim neuen Waschtisch die gleiche Breite wie beim alten nehmen.  Zu 100 Prozent darauf verlassen sollten Sie sich jedoch nicht. Es gibt durchaus auch Beispiel, wo es nicht so ist. Also vor dem Kauf besser nachmessen und schauen, wie das beim neuen Becken ist.

Aufsatzbecken mit Wandarmatur (Foto: Villeroy & Boch Artis)

Aufsatzwaschbecken

Hier steht das Waschbecken auf dem Unterschrank oder auf einer Konsole. Diese Variante ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Das gilt insbesondere für die Waschschalen, die an frühere Tage erinnern. Damals gab es aber noch keinen Wasserhahn dazu.

Apropos Armatur. Die kann sich bei einem Aufsatzbecken entweder auf oder neben der Keramik befinden. Soll der Wasserhahn auf dem Waschbecken montiert werden, braucht dieser ein Hahnloch. Hat er das nicht, braucht es entweder eine höhere Armatur, die neben dem Becken montiert wird oder eine Wandarmatur.

Aufsatzwaschbecken sehen klasse aus, leider sind sie auch relativ pflegintensiv. Das liegt zum einen daran, dass das komplette Becken – also innen und außen – zu sehen ist. Zum anderen spritzt bei diesen Becken gerne etwas über den Rand. Sie müssen daher auch um das Becken immer wieder nachwischen und die Tropfen entfernen.

Einbauwaschbecken

Bei dieser Waschbeckenvariante wird das Becken von oben in einen Unterbau gesetzt. Das wird in der Regel ein Unterschrank sein, es geht aber auch bei einer Platte. Allerdings müssen Sie dann auf den Stauraum verzichten.

Aber vielleicht ist Ihnen das mit dem Stauraum aus designtechnischen Gründen auch nicht besonders wichtig. Oder es handelt sich um einen unterfahrbaren Waschtisch im barrierefreien Badezimmer. Hier darf es dann natürlich keinen Waschtischunterschrank geben.

Einbaubecken sind mit oder ohne Hahnloch erhältlich. Wollen Sie die Armatur an der Wand oder neben dem Becken montieren, wählen Sie ein Becken ohne Hahnloch, ansonsten eines mit. Bei einem Einbau-Doppelwaschbecken benötigt es entsprechend zwei Hahnlöcher für zwei Armaturen.

Unterbauwaschbecken

Der Unterschied zwischen Einbau- und Unterbaubecken liegt darin, dass letzteres von unten an einer Konsole mit Ausschnitt befestigt wird. Der Rand des Beckens ist nicht sichtbar. Wichtig ist hier vor allem, dass der Ausschnitt völlig passgenau ist.

Solch eine Unterbaubecken sieht ziemlich elegant aus und lässt sich auch einfacher reinigen als ein Einbaubecken, bei dem es immer eine Stufe mit dem Rand des Beckens gibt. Und gerade dort sammelt sich Schmutz besonders gerne an.

Unterbaubecken besitzen meist kein Hahnloch.  Die Montage der Armatur erfolgt dann entweder auf dem Badmöbel oder an der Wand. Das hat den Vorteil, dass Sie beliebig viele Hahnlöcher in die Konsole bohren können – zum Beispiel für eine Dreilocharmatur.

Duravit Starck 1 Standwaschbecken
Ein echter Klassiker: Das Duravit Starck 1 Standwaschbecken

Standwaschbecken

Standwaschbecken sind so etwas wie die Könige unter den Waschbecken – schon alleine aufgrund ihrer Größe. Viele dieser Standbecken sind echte Designerstücke und fast schon Skulpturen. Der Preis nähert sich da auch bereits einem Kunstwerk – hier können Sie problemlos einige tausend Euro loswerden.

Standwaschtische gibt es mit oder ohne Hahnloch – die Armatur wird entsprechend entweder auf oder neben dem Waschbecken montiert. In diesem Fall ist entweder eine Wandmontage denkbar oder eine Montage auf dem Boden. Sie haben richtig gehört – es gibt tatsächlich Wasserhähne, die vom Boden bis über den Beckenrand reichen.

Der Vorteil eines Standwaschtisches liegt auf der Hand: Er lässt sich völlig frei im Raum platzieren – ganz unabhängig von den Wänden. Diese Lösung ist aber nur in wirklich großen Bädern zu empfehlen. Sie benötigen doch etwas Platz um sich herum, damit sie richtig wirken.

Eckwaschbecken

Eckwaschbecken sind die Lösung für alle Platzprobleme – sie sind daher besonders häufig in kleinen Bädern und Gäste-WCs zu finden. Sind die Wände bereits zugestellt, findet sich doch meist noch ein Plätzchen in der Raumecke.

Der Nachteil: Für Eckwaschbecken gibt es in der Regel keine passenden Unterschränke. Auf diesen Stauraum müssen Sie daher leider verzichten. Auch beim Spiegel oder Spiegelschrank sind Kompromisse nötig. Direkt darüber geht nicht, nur seitlich an den Wänden. Sie können natürlich rechts und links zwei schmale Spiegel montieren.

Die Armatur wird beim Eckwaschbecken in den meisten Fällen auf der Keramik montiert. Das Hahnloch dafür ist in der Regel in der Ecke. Alles in allem bekommen Sie ein vollwertiges Waschbecken, aber eben etwas anders geformt, so dass es in die Ecke passt.

Handwaschbecken

Handwaschbecken ist der Oberbegriff für besonders kleine Waschbecken. Die Grenze liegt hierfür bei etwa 55 cm Breite. Alles, was darüber liegt, ist bereits ein Waschtisch. Aber genaue Regelungen hierfür gibt es nicht, das verläuft alles mehr oder weniger fließend.

Wie „normale“ Waschbecken sind auch Handwaschbecken in verschiedenen Einbauvarianten erhältlich. Neben den Standard-Handwaschbecken für die Wandmontage gibt es zum Beispiel auf Aufsatzbecken, Einbauwaschtische oder Eckwaschtische.

Wie die herkömmlichen Becken sind auch Handwaschbecken mit oder ohne Unterschrank erhältlich. Ebenso verhält es sich mit der Montage der Armatur. Diese kann auf, neben oder an der Wand montiert werden. Sie müssen dann entsprechend ein Handwaschbecken mit oder ohne Hahnloch wählen.

Villeroy & Boch Collaro Handwaschbecken
Viel Design auf kleinem Raum: Das Villeroy & Boch Collaro Handwaschbecken

Doppelwaschbecken

Doppelwaschbecken – das ist eine Badkeramik für zwei Benutzer. Es besitzt entweder zwei separate Waschmulden oder nur eine. Im ersten Fall braucht es zwei Abläufe, im zweiten Fall reicht ein Ablauf aus. Es ist Ihre Wahl, was für Sie eher in Frage kommt.

Auch Doppelwaschbecken sind in verschiedenen Einbauarten erhältlich. Meist handelt es sich um Wandwaschtische, es gibt aber auch Aufsatz- oder Einbau-Doppelwaschtische mit den gleichen Merkmalen, wie bereits beschrieben.

Ein Doppelwaschbecken ist natürlich dann optimal, wenn zwei Personen gleichzeitig an den Wasserhahn wollen. Allerdings benötigen sie entsprechend mehr Platz. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie überlegen, ob es ein Doppelwaschtisch sein soll oder ob ein Becken ausreicht. Kommt es in Ihrem Alltag wirklich häufig vor, dass zwei Waschbecken notwendig sind?

Ausgussbecken

Der Ordnung halber sollen hier noch die Ausgussbecken kurz erwähnt werden. Sie kommen allerdings im Badezimmer kaum zum Einsatz, sie finden sich eher in der Waschküche oder im Keller. Die Optik spielt hier keine so große Rolle, eher die Funktionalität.

Je nachdem, wo sie zum Einsatz kommen, sollten sie mit extremen Temperaturen zurechtkommen und auch bei Säuren und Laugen nicht schlappmachen. Es gibt sie aus Sanitärkeramik, aber auch aus Stahlemail oder Metall.

Wichtig ist auch der Abstand zwischen Armatur und Becken, damit auch mal ein Wassereimer gefüllt werden. Ausgussbecken werden daher in der Regel mit einer Wandarmatur kombiniert, wo der Abstand flexibel gehandhabt werden kann.

Aus welchen Materialien werden Waschbecken hergestellt?

Waschbecken zählen zur Badkeramik, das heißt aber nicht, dass sie zwangsläufig aus Keramik gefertigt sein müssen. Es gibt genügend andere Materialien, die genauso gut oder anders gut als Keramikbecken. Beliebte Materialien sind:

  • Sanitärkeramik
  • Mineralguss
  • Stahlemail
  • Glas
  • Naturstein
  • Beton

Sanitärkeramik

Die meisten Waschbecken werden nach wie vor aus Sanitärkeramik hergestellt. Das Material ist einfach für den Einsatz im Badezimmer prädestiniert. Es wird zum Beispiel von haushaltsüblichen Säuren und Laugen nicht angegriffen und verträgt zudem hohe Temperaturen.

Obwohl Keramik relativ robust ist, kann eine heruntergefallene Parfümflasche Macken in das Waschbecken schlagen. Leichte Abplatzungen lassen sich mit speziellen Reparatursets beseitigen, doch ganz optimal ist es häufig nicht, da die Stelle häufig danach noch zu sehen ist.

Im Vergleich zu anderen Materialien wie Stahlemail lassen sich mit Sanitärkeramik keine ganz filigranen Designs realisieren. Das hat sich aber im Vergleich zu früher schon stark verbessert, denn die Hersteller können inzwischen weitaus härtere und damit robustere Sanitärkeramik herstellen.

Geberit One
Praktisch: Viele Ablagefläche rechts und links beim Geberit One

Mineralguss

Mineralguss ist ein Material, das in den vergangenen Jahren stark im Kommen ist. Es besitzt eine samtige Oberfläche, das sich zudem sehr gut anfühlt. Es besteht aus einem Gemisch aus Kunstharz und zerkleinertem Naturstein.

Im Rohzustand ist Mineralguss flüssig und lässt sich in die gewünschte Form gießen. Es gibt aber auch Mineralwerkstoffe, die tiefgezogen werden. Hier wird – vereinfacht ausgedrückt – eine Platte über eine Form gestülpt.

Im Gegensatz zur Sanitärkeramik lassen sich bei Mineralguss-Waschbecken kleinere Kratzer wegpolieren. Allerdings ist das Material auch kratzempfindlicher. Ein weiterer Vorteil: In Mineralguss können Sie problemlos bohren – zum Beispiel um ein Hahnloch herzustellen. Außerdem ist es hygienisch und bietet keine Angriffsfläche für Schmutz und Bakterien.

Stahlemail

Stahlemail findet man eher bei Dusch- und Badewannen, aber es gibt auch Waschbecken aus diesem Material. Durch den Stahlkern ist es äußerst robust und lässt auch dünnwandige Waschtische zu. Allerdings kann die Glasbeschichtung durch herabfallende Gegenstände beschädigt werden.

Wie für Keramik gibt es auch für Stahlemail Reparatursets, mit denen sich Macken mehr oder weniger gut beseitigen lassen. Meiner Erfahrung nach, sieht man es hinterher, wo es war. Oft aber auch nur, weil man es weiß, wo die Macke war.

Alles in allem ist Stahlemail jedoch ein sehr gutes Material für Waschbecken. Heißes und kaltes Wasser können ihm nichts anhaben, genauso wenig wie die meisten Säuren und Laugen. Wenn Sie sich für ein Stahlemail-Waschbecken entscheiden, machen Sie keinesfalls etwas verkehrt.

Doppelwaschbecken mit Unterschrank
Doppelwaschbecken mit Unterschrank (Villeroy & Boch Avento)

Glas

Glas ist sicher ein besonders elegantes Material für Waschbecken. Der große Vorteil gegenüber den anderen Materialien ist natürlich, dass Glas durchsichtig ist und eine große Leichtigkeit ins Badezimmer bringt. Auch sind relativ filigrane Designs möglich, bei gleichzeitig hoher Stabilität.

Waschbecken aus Glas gibt es als Aufsatzbecken, aber auch als Einbaubecken, wobei hier von der Durchsichtigkeit nicht mehr viel zu sehen ist. Gleichwohl verliert die Oberfläche dadurch nichts von seiner Brillanz und seinem Glanz.

Glaswaschbecken besitzen eine glatte, säureresistente Oberfläche, die gut zu reinigen ist.  Wobei der Pflegeaufwand tendenziell etwas höher als bei Becken aus anderen Materialien ist. Auch sind sie im Durchschnitt etwas teurer als Keramikbecken.

Naturstein

Naturstein-Waschbecken werden aus einem Block gefertigt und stehen für ein hohes Maß an Individualität. Aufgrund der Steinstruktur gleicht kein Becken dem anderen. Sie sind allerdings recht schwer und aufwändig in der Herstellung. Das treibt den Preis nach oben.

Wer auf filigrane Designs steht, liegt bei Naturstein nicht richtig. Hier geht es eher um wuchtige Waschbecken, die etwas hermachen.  Es gibt sie für die Wandmontage, aber auch als Einbau- oder Aufsatzbecken. Besonders edel sind bodenstehende Naturstein-Waschbecken. Diese kosten jedoch schnell so viel wie ein Kleinwagen.

Naturstein ist relativ empfindlich, was die Einwirkung von Schmutz oder auch nur Seifenwasser ist. Die Oberfläche sollte daher unbedingt imprägniert sein. Trotzdem sollten Sie das Becken nach jeder Benutzung zumindest Trockenwischen.

Beton

Über Waschtische aus Beton lässt sich im Prinzip ähnliches sagen wie für Naturstein-Waschbecken. Ohne Imprägnierung, die zudem regelmäßig erneuert werden muss, sollten Sie gar nicht erst anfangen.

Für die Verwendung im Badezimmer wird Beton in der Regel mit einer synthetischen Beschichtung versehen. Sie wirkt fettabweisend und sorgt dafür, dass Schmutz nicht in den Beton einziehen kann. Für zusätzlichen Schutz sorg eine kleinporige, geschliffene und polierte Oberfläche.

Prinzipiell sind Beton-Waschbecken natürlich echte Hingucker im Badezimmer. Sie machen sich zum Beispiel sehr gut in Bädern, die im Industriedesign eingerichtet werden. Anders als bei Naturstein sind bei Beton auch etwas filigranere Designs möglich, aber nicht so filigran wie beispielsweise bei Stahlemail.

Duravit Happy D.2 Plus Aufsatzbecken
Schwarzes Aufsatzwaschbecken Duravit Happy D.2 Plus

Soll das Waschbecken mit oder ohne Überlauf sein?

Wir haben bisher noch gar nicht vom Überlauf gesprochen. Diese Frage sollten Sie jedoch ebenfalls für sich beantworten, wenn Sie ein Waschbecken kaufen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

In einem Waschbecken mit Überlauf können Sie Wasser stauen. Das ist praktisch, wenn Sie dort ab und an etwas Wäsche waschen wollen. Der Überlauf verhindert in diesem Fall, dass das Wasser überlaufen kann, wenn Sie vergessen, es abzustellen.

Manche stört das Loch im Becken, für sie ist ein Waschbecken ohne Überlauf die richtige Wahl. Sie sollten aber wissen, dass Sie dann kein Wasser darin stauen dürfen. Es hindert Sie natürlich niemand daran, es dennoch zu tun. Bei Wasserschäden haftet dann aber keine Versicherung.

Welche Farbe soll das Waschbecken haben?

Wir kennen sicher noch alle die moosgrünen, hellblauen oder kinderkackebraunen Waschbecken aus den 70er- und 80-er Jahren. Wenn nicht, einfach mal Immobilienangebote im Internet studieren, da sind noch ständig solche Bäder zu finden. Es ist wirklich erstaunlich, wie einem die Makler diese Badezimmer-Sünden immer wieder schmackhaft machen wollen.

Zurück zum Thema und zur Farbe Ihres neuen Waschbeckens. Überlegen Sie sich genau, was zum Bad passt und was auch in 10, 20, 30 Jahren noch einigermaßen modern ist. Mit Weiß in all seinen Schattierungen liegen Sie in der Regel nicht verkehrt. Farbe können Sie auch mit Accessoires und anderen Dingen ins Bad bringen, die sich schnell austauschen lassen.

Wenn es aber doch ein farbiger Waschtisch sein soll: Die Hersteller haben gerade in den vergangenen ein, zwei Jahren einiges in diese Richtung getan. Im Trend liegen derzeit zum Beispiel schwarze Waschbecken, gerne auch mit matter Oberfläche. Letztlich ist es alleine Ihre Entscheidung, es ist auch Ihr Bad, mit dem Sie die nächsten Jahrzehnte leben müssen.

Wo kann ich ein neues Waschbecken kaufen?

Früher war es so, dass Sie zu Ihrem Installateur des Vertrauens gegangen sind. Der hat Ihnen dann ein Waschbecken verkauft und auch eingebaut. So können Sie es natürlich immer noch so machen. Allerdings können Sie dann keine Preise vergleichen und müssen das bezahlen, was der Handwerksmeister von Ihnen verlangt.

Soll es möglichst günstig sein und Sie sind in der Lage, das Waschbecken selbst zu montieren, können Sie Ihr Glück im Baumarkt versuchen. Sie müssen dort jedoch in der Regel Abstriche in Sachen Design und Qualität machen.

Wollen Sie ein hochwertiges Waschbecken haben, aber keine Mondpreise bezahlen, empfiehlt sich der Einkauf in einem Onlineshop. Da gibt es mittlerweile einige. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle meinen Arbeitgeber Reuter ans Herz legen. Das ist der größte Bad-Onlineshop Deutschlands mit einer Riesenauswahl an Marken-Waschbecken von Villeroy & Boch bis Duravit. Auch einige italienische Designermarken wie Boffi oder Antoniolupi sind im Sortiment.

Hier geht es zu den Waschbecken von Reuter

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