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Ausreichend Licht: Sicheres Arbeiten auf Baustellen

Die Baustelle ist ein gefährlicher Ort. Jedes Jahr kommen Menschen bei Unfällen zu Schaden. Die Ursachen sind vielseitig – von schlechter Ausrüstung bis zu fehlenden Sicherheitsvorkehrungen sind viele Gründe bekannt. Die richtige Ausrüstung kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Arbeitstag und einem Unfall oder einer Verzögerung bedeuten. Insbesondere sichere Rahmenbedingungen sind wichtig, um effizient arbeiten zu können. Dass Handschuhe, ein Helm und Sicherheitsschuhe zur Grundausstattung eines Baustellenarbeiters gehören, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber wie sieht es aus mit guter Belüftung und ausreichend Licht am Arbeitsort? Erfahren Sie mehr über diesen wichtigen Faktor auf jeder Baustelle.

beleuchtete Baustelle
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Auf der Baustelle braucht es ausreichend Licht für ein sicheres Arbeiten

LED Arbeitsscheinwerfer für Fahrzeuge und Baustelle

Sehen und gesehen werden ist das Motto der Arbeitssicherheit. Licht beugt Unfällen vor – umso wichtiger ist eine gute Beleuchtung der Baustelle und allen beteiligten Baufahrzeugen. Der Bagger- oder Raupenfahrer muss jederzeit in der Lage sein, sein Arbeitsgebiet perfekt auszuleuchten. Lichtquellen, wie der Canis Pro LED Arbeitsscheinwerfer sind ideal geeignet, um Arbeitsfahrzeuge mit professionellem Licht zu bestücken. Genauso müssen alle Arbeiter der Baustelle vor dunklen Ecken, Wegen oder schlecht beleuchteten Arbeitsfahrzeugen geschützt werden.

In der Dunkelheit passieren überdurchschnittlich viele Unfälle. Dämmerlicht lässt uns nicht nur müde werden, sondern vermindert auch die menschliche Sehschärfe. Auch wenn die Anpassungsfähigkeit des Auges von dunkel  nach hell blitzschnell funktioniert, dauert die Gewöhnung an die Dunkelheit sehr viel länger, wenn man aus der Helligkeit kommt. Der Bagger- oder Raupenfahrer, der aus einer beleuchteten Halle ins Dunkle fährt, ist ohne ausreichende Beleuchtung am Fahrzeug im Blindflug und gefährdet sich selbst und andere Arbeiter auf der Baustelle.

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Wie sieht ein gutes Licht für Baustellenfahrzeuge aus?

Als Leuchtmittel im Arbeitsbereich haben sich LED-Leuchten durchgesetzt. Sie sind sparsam gegenüber den alten Leuchtkörpern und extrem robust, was für den Baustellenalltag natürlich wichtig ist. LED Lichter haben ein helles und neutrales weißes Licht, benötigen keinen 230 V Haushaltsstrom und können deswegen schon mit kleinen Akkus oder Batterien betrieben werden. Wichtige Kenngrößen, über die man beim Kauf Bescheid wissen sollte, sind Watt, Lumen, Lux und die Farbtemperatur. Wir erklären kurz die wichtigsten Begriffe:

  • Watt
    Die elektrische Leistung einer Lichtquelle wird in Watt angegeben. Der Stromverbrauch moderner LED-Lampen ist sehr gering gegenüber den traditionellen Halogen-Schweinwerfern. Während früher Wattzahlen von 250-500 Watt üblich waren, beträgt die elektrische Leistung der aktuellen Scheinwerfer weniger als 50 Watt. Die Watt-Angabe sagt daher nichts über die tatsächliche Helligkeit der Lichtquelle aus.
  • Lumen
    Entscheiden für den echten Licht-Output einer Lampe ist der Lumen-Wert. Lumen ist die Maßeinheit für den Lichtstrom und gibt an, welche Lichtmenge von dem Scheinwerfer ausgestrahlt wird. Die Lumen-Werte liegen bei 200-1000 für Taschenlampen, gehen von 2000-4000 Lumen für Arbeitslicht an Fahrzeugen und reichen bis mehrere Zehntausend Lumen für großflächiger Flutlichter zum Ausleuchten ganzer Baustellenbereiche.
  • Lux
    Die Beleuchtungsstärke wird in Lux gemessen und beschreibt, welche Lichtmenge letztendlich im Arbeitsbereich ankommt. Der Lux-Wert ist also nicht nur abhängig von der Stärke der Lichtquelle, sondern auch von der Entfernung zum Messbereich, sowie von der Fokussierung des Scheinwerfers. Im Wohnbereich sind 50-200 Lux ein normaler Wert, wobei für konzentriertes und unfallfreies Arbeiten eher eine Beleuchtungsstärke von 500 – 750 Lux benötigt wird.
  • Farbtemperatur
    LED-Leuchten unterscheiden sich auch über ihre Farbtemperatur. Sie wird in Kelvin angegeben und beschreibt die Farbcharakteristik einer Lichtquelle. Aus der Erfahrung kennen wir Beleuchtungen, die eher warm oder eher kühles Licht abgeben. Die Farbtemperaturen beschreibt die Nuancen. Neutralweißes Licht, das etwa dem Sonnenlicht entspricht, liegt bei etwa 5000 Kelvin. Kleinere Werte entsprechen einem warmen Licht und größere K-Angaben stehen für ein Licht mit bläulichem Anteil.
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Licht für Baustellenfahrzeuge: darauf sollten Sie achten

Achten Sie bei der Bestückung Ihrer Baustellenfahrzeuge darauf, dass Sie die gesamte Fläche des Arbeitsbereiches auszuleuchten können. Dazu gehört die unmittelbare Umgebung, aber auch Teilflächen in denen gearbeitet wird. So macht es Sinn, dem Fahrzeugführer die Möglichkeit zu geben, einen Scheinwerfer manuell auszurichten. Oft werden Lichter direkt an den Baggerarm montiert, so dass der Schaufelbereich immer beleuchtet wird.

Aufgrund der mechanischen Belastung (Stoß, Vibration, Dreck), kommen hier nur speziell dafür gebaute Scheinwerfer mit Schutzgrad IP68 / IP6K9K zum Einsatz. LED-Arbeitsleuchten oder Baustrahler haben Power und können den Arbeitsbereich beleuchten, der zum Beispiel von Zuarbeitern außerhalb des Baufahrzeuges eingenommen wird. Zudem können Sie als mobile Baustellenabsicherung genutzt werden, wenn sie über einen Akku versorgt werden.

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