In eine Photovoltaikanlage investieren – warum es eine gute Entscheidung ist

Von Redaktion

Bereits seit einigen Jahren sind erneuerbare Energien ein Thema, das Menschen in ganz Deutschland beschäftigt. Das ist verständlich, denn in Zeiten der globalen Erwärmung, sollten wir alle etwas für den Klima- und Umweltschutz tun. Hier bietet sich unter anderem die Installation einer Photovoltaikanlage an. Eine Photovoltaikanlage geht mit einigen Vorteilen einher. Warum sie – sollten die erforderlichen Rahmenbedingungen gegeben sein – eine gute Entscheidung darstellt, ist Gegenstand dieses Artikels.

Photovoltaikanlage

Das erwartet Sie in diesem Beitrag

Aufwertung der Immobilie

Neue Immobilien kommen nicht um einen Energiebedarfsausweis herum. Allein deswegen lohnt sich die Investition in eine Photovoltaikanlage. Bereits beim Bau eines Hauses sollte man sich mit dem Thema beschäftigen, da eine Immobilie mit guter Energiebilanz weit bessere Miet- und Verkaufspreise erzielt. Wer noch einen draufsetzen möchte, kombiniert seine Photovoltaikanlage mit einer Wärmepumpe.

Engagement für den Klimaschutz

Niemand von uns kann ignorieren, dass der Klimawandel eine immer größere Bedrohung darstellt. Bereits jetzt machen sich seine Auswirkungen in Form von Artensterben, Hitzewellen und Überschwemmungen bemerkbar. Sollten wir nichts gegen die globale Erwärmung unternehmen, werden die Folgen in einigen Jahrzehnten nur noch schwer einzudämmen sein. Daher ist es wichtig, dass wir uns alle für den Klimaschutz engagieren. Der Umstieg auf regenerative Energien ist ein guter Schritt. Glücklicherweise ist das Umweltbewusstsein in Deutschland inzwischen so weit, dass sich immer mehr Haushalte für eine Photovoltaikanlage entscheiden. Durch den Betrieb einer Photovoltaikanlage lassen sich die CO2-Emissionen signifikant senken.

Staatliche Förderung

Damit die Energiewende gelingt, unterstützt der Staat alle Bürger, die sich aktiv daran beteiligen. Das zeigt sich an unterschiedlichen Förderprogrammen, darunter auch einige für die Errichtung von Photovoltaikanlagen. Wir können mit Investitionszuschüssen, Steuervergünstigungen sowie speziellen Kredit- und Darlehensprogrammen rechnen. Eine gute Anlaufstelle ist die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Die deutsche Förderbank bietet eine Reihe von Finanzierungs- und Förderprogrammen an. Sie hat zum Ziel, Projekte in verschiedenen Bereichen wie Energieeffizienz, Infrastruktur und Umweltschutz zu unterstützen.

Unabhängigkeit vom Marktpreis

Niemand dürfte über die Entwicklung des Strompreises erfreut sein. Zwar sind die Kosten im Großhandel gesunken, aber für Verbraucher bleibt Strom weiterhin teuer. Die Kosten sind sogar so hoch, dass sie für viele Menschen in Deutschland eine Belastung darstellen. Glücklicherweise gibt es keinen Grund, sich mit dem Marktpreis abzufinden. Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, kann selbsterzeugten Strom für Beleuchtung, Heizung und der Versorgung von Haushaltsgeräten nutzen. Gerade in Kombination mit einem Batteriespeicher und einer Ladestation ist eine nachhaltige und kostengünstige Energieversorgung sichergestellt. Aus gutem Grund haben viele Besitzer von E-Autos eine Photovoltaikanlage.

Langfristige Investition

Der Kauf einer Photovoltaikanlage ist eine langfristige Investition, denn die Lebensdauer für solch eine Anlage wird mit mindestens 25 Jahre angegeben. In dieser Zeit sparen Sie Jahr für Jahr Stromkosten ein. Da davon auszugehen ist, dass der Strompreis in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird, ist eine gute Rendite relativ sicher. Hinzu kommt, dass zunehmend mit Strom geheizt werden wird, da die Politik Wärmepumpen als Heizung der Zukunft propagiert. Und für den Betrieb braucht es Strom, auch wenn die gewonnene Energie etwa viermal so hoch ist.

Vergütung für eingespeisten Strom

Die meisten Haushalte nutzen den durch Photovoltaikanlagen erzeugten Strom zum Beispiel für die Beleuchtung oder zum Betrieb einer Wärmepumpe und somit zum Heizen des Wohnraums. Bleibt dennoch Strom übrig, kann er in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die Höhe der Einspeisevergütung wird im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Für alle nach dem 30.07.2022 in Betrieb genommenen Photovoltaikanlagen gelten höhere Sätze: Sie reichen je nach Anlagenleistung von 5,8 Cent pro kWh bis 8,2 Cent pro kWh. Sollte der Strom nicht selbst genutzt, sondern zu 100 % in das öffentliche Netz eingespeist werden, liegen die Sätze sogar noch höher. Bei einer Anlagenleistung unter 10 kW sind es ganze 13 Cent pro kWh. Wer keinen Strom einspeisen möchte, kann den überschüssigen Strom auch speichern. Batteriespeicher werden immer günstiger, so dass sie sich zunehmend auch für Privathaushalte lohnen.

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